Filialnetz: Riesenerfolg – Über 32.000 Minusstunden müssen nicht eingearbeitet werden!

Wochenlang haben wir* um eine faire Lösung gekämpft, nun können wir darüber informieren, dass wir mit der Postführung eine Vereinbarung getroffen haben.
◾75% der durch COVID-19 verursachten Minusstunden verfallen für alle MitarbeiterInnen (Beamte, DO-Angestellte und KV-Neu) zum Stichtag 1. Juni 2020 und werden aus dem Zeiterfassungssystem ausgebucht.
◾Die Fristsetzung für die Einarbeitung der offenen 25% der Minusstunden wird für alle MitarbeiterInnen (Beamte, DO-Angestellte und KV-Neu) einheitlich von 1. Juni bis 31.Dezember 2020 festgelegt.
◾Die Abänderung des Durchrechnungszeitraums bei Beamten und Angestellten nach Dienstordnung ist eine einmalige durch Covid-19 bedingte Maßnahme und darf sich nicht wiederholen.

* interfraktionell

Forderung bleibt: Ende des versetzten Dienstbeginns

Mit den Lockerungen, welche nunmehr in Kraft sind soll unserer Meinung nach nun auch der versetzte Dienstbeginn beendet werden. Vor allem in der Verbundzustellung leiden viele Kolleginnen und Kollegen an dieser Maßnahme, weil die Anzahl der Pakete immer mehr steigt.
Daher fordern wir einen deutlich früheren Dienstbeginn für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Zustellbasen. Es gibt eine Reihe von anderen Möglichkeiten die Ansteckungsrisiken gering zu halten und trotzdem einen früheren, nicht versetzten Dienstbeginn umzusetzen.

Wir wollen dieses Thema auch heute beim Jour Fixe mit dem Vorstand besprechen, da mit steigenden Mengen und steigenden Temperaturen die Belastung der MitarbeiterInnen beträchtlich ist. Daher wollen wir schnell zu einem früheren Dienstbeginn zurückkehren! 

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Gehaltsverhandlungen werden heute fortgesetzt

Die diesjährigen Gehaltsverhandlungen finden unter schwierigen Rahmenbedingungen statt. Die Inflationsrate des Betrachtungszeitraums liegt bei 1,56%, gerade deswegen ist ein ordentlicher Abschluss für die Kolleginnen und Kollegen unerlässlich. Hier arbeiten beide Fraktionen optimal zusammen, damit ein gutes Ergebnis möglich ist.

Nach der Besprechung, einer Abordnung des Zentralausschusses mit dem Vorstand (Jour Fixe), werden heute um 14:30h die Gehaltsverhandlung fortgesetzt. Da die Positionen sehr weit auseinander liegen ist mit einem Abschluss heute noch nicht zu rechnen!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN. 

Eingeforderte Task Force Sitzung

Die heute von der FCG eingeforderte Corona Task Force Sitzung wurde noch am heutigen Abend abgehalten.

Da sich die positiv getesteten Fälle in den Paketverteilzentren 1005 Inzersdorf und 2005 Hagenbrunn in den letzten Tagen vermehrt haben, wurden um eine Eindämmung des Ausbruches zu sichern, mehrere Maßnahmen ergriffen.
Mit Abstimmung  der Behörden wurden alle Mitarbeiter*innen der Zentren getestet eine zweite Testungswelle hat heute Mittag begonnen. Sämtliche coronabezogenen Anweisungen wurden in 13 Sprachen übersetzt, um jegliche Verständnisschwierigkeiten auszuräumen und Missverständnissen vorzubeugen.
Bei jeder Person, welche eines der Paketverteilzentren betritt, wird Fieber gemessen, sie werden an den Händen desinfiziert und mit Handschuhen ausgestattet. Um eine Weiterverbreitung zu vermeiden werden Pläne zur Dienst- und Pausenentflechtung erstellt damit Gruppenbildungen unterbunden werden.
Auch eine Komplettdesinfektion wird in Betracht gezogen.

Um die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen zu schützen und nicht nur eine gute Besserung zu wünschen, mit der FCG

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

FCG fordert Corona- Sondersitzung der Task FORCE

Aufgrund der vielen positiv getesteten KollegInnen in den Paketzentren Hagenbrunn und Inzersdorf,  fordern die ChristgewerkschafterInnen eine Sondersitzung der Task Force.

Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss immer im Vordergrund stehen, daher werden auch Sondermaßen (Desinfektion, Reinigung, Testungen, Pausenregelungen etc.) notwendig sein.

Nur gute Besserung zu wünschen wird zu wenig sein!!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Zentralausschuss lehnt Mehrbelastung ab

In der Zentralausschuss-Sitzung am 13. Mai 2020 haben wir einstimmig beschlossen, die vom Unternehmen angestrebte Betriebsvereinbarung „COVID-19 – Maßnahmen im Bereich der Zustellung“ abzulehnen.

Wir haben unsere Entscheidung wie folgt begründet:

Die in den Post-Aufsichtsratsunterlagen dargestellten Zahlen belegen sehr deutlich, dass der durch die COVOD-19 Krise verursachte Mengeneinbruch lediglich ein Zeitfenster von wenigen Wochen umfasst. Bereits in der KW 17 (20.4.) war die Mengenentwicklung bei der Werbepost und Medienpost auf dem Stand vor Ausbruch der Krise. Die letzten Tage zeigen einen weiteren starken Anstieg beim Werbevolumen.

Bei der Briefpost sind die Mengen bereits vor der Krise deutlich zurückgegangen und bleiben seit Ausbruch der Krise relativ stabil.

Der starke Zuwachs bei den Paketen (bis zu 40%) bringt unsere ZustellerInnen in der Verbundzustellung schon derzeit täglich an ihre Belastungsgrenzen, eine weitere Belastung wäre unzumutbar.

Die vom Unternehmen vorgeschlagenen Maßnahmen würden nachweislich zu Einkommensverlusten führen.

Die angeführte hohe Anzahl an produzierten Minusstunden im Zeitkorridor resultiert großteils aus der Tatsache, dass nach wie vor sehr viele ZustellerInnen täglich vor Dienstbeginn ihren Dienst antreten und zusätzlich in der Pause durcharbeiten. Darüber hinaus wird ein großer Anteil der Minusstunden bereits seit Jahren mitgeführt.

Es ist derzeit nicht abschätzbar, wie sich die Mengen über die kommenden Wochen und Monate tatsächlich entwickeln werden, aktuell ist ein deutlicher Anstieg bei Werbesendungen und Zeitungen feststellbar.

Es ist derzeit auch nicht abschätzbar, wie lange die kontaktlose Zustellung noch durchgeführt werden kann.

Der derzeit praktizierte versetzte Dienstbeginn wäre kontraproduktiv für die geplante Vorgehensweise.

Mit den geplanten Maßnahmen wäre sowohl eine reibungslose Urlaubsabwicklung 2020 als auch ein verstärkter Urlaubsabbau in Frage gestellt.

Einen Eingriff in eine bestehende Betriebsvereinbarung lehnt der Zentralausschuss ab.

Aus den genannten Gründen lehnt der Zentralausschuss die geplanten Maßnahmen ab und verweist auf die laufenden und anstehenden Systemisierungen in den Regionen und die geplanten Maßnahmen bei den Urlaubsersatzkräften.

Vorsitzende des Aufsichtsrates bedankt sich bei der Kollegenschaft!

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Österreichischen Post AG Edith Hlawati hat sich nicht nur beim Vorstand der Österreichischen Post AG, für das gute Risikomanagement wahrend der Coronakrise bedankt, sondern vielmehr bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Betriebsdienstes.
Sie merkte an, dass wir auch in der Krise für die österreichischen Bevölkerung eine Qualität an Postdienstleitungen an den Tag gelegt haben, dass trotz explodierender Paketmengen für die Kunden keine Verschlechterung unserer Dienstleistungen zu erkennen war.

Auf Wunsch der Vorsitzenden geben wir diesen Dank auch gerne in dieser Form an alle Kolleginnen und Kollegen weiter.

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Muttertag

Das Team der FCG wünscht allen Müttern, Großmüttern, werdenden Müttern und Müttern im Herzen einen wunderschönen Muttertag.

Blockade der Sozialdemokraten und Freiheitlichen im Bundesrat gefährdet die Gesundheit der Postler!

Ein Teil der CoVid19 Gesetze war bis Ende April befristet, unter anderem die Regelung, dass RSB und RSA Briefe kontaktlos zustellt werden dürfen.
Der Nationalrat hat zwar eine Verlängerung beschlossen, jedoch hat die SPÖ und FPÖ im Bundesrat ein Veto zu manchen der CoVid Gesetze eingelegt.

Nur wenn der Nationalrat einen Beharrungsbeschluss fasst, können diese Gesetze trotzdem gültig werden.Dies führt jedoch zu einer Verzögerung, sodass ab 1. Mai die kontaktlose Zustellung von RSB und RSA nicht mehr gesetzlich gedeckt ist.

Sobald der Nationalrat den Beharrungsbeschluss gefasst und das Gesetz veröffentlicht wurde, werden wir wieder informieren.

Als Christgewerkschafter protestieren wir gegen so eine unverantwortliche Politik von SPÖ und FPÖ die unsere Kolleginnen und Kollegen noch zusätzlich gefährden, da das Ansteckungsrisiko erhöht wird!

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

Gehaltsverhandlungen 1. Runde

Liebe Kollegin! Lieber Kollege!

In der heutigen ersten Runde der Gehaltsverhandlungen am 6. Mai 2020 konnte noch keine Annäherung erzielt werden. Zunächst wurden die jeweiligen Standpunkte der Verhandlungsseiten detailliert erörtert.

Das von uns vorgelegte Forderungspaket hat der Postvorstand auf Grund der aktuellen Krisensituation als weit überzogen und unfinanzierbar abgelehnt. Der Postvorstand fordert einen der Situation angepassten deutlich differenzierten Abschluss zwischen Beamten, Dienstordnungsangestellten und KV-Neu MitarbeiterInnen.

Außer Streit stellen konnten wir die Inflationsrate für den relevanten Zeitraum in Höhe von 1,56 Prozent. Zu allen anderen Forderungspunkten wurde bisher keine Einigung erzielt.

Wir sind jedoch nach wie vor der Meinung, dass unsere Forderungen sehr wohl gerechtfertigt sind, da die Anforderungen an alle Beschäftigten kontinuierlich gestiegen sind. Gerade in der Krise hat sich gezeigt, welche großartigen Leistungen unsere Kolleginnen und Kollegen tagtäglich zu erbringen haben.

Die Kollektivvertragsverhandlungen werden am 19. Mai 2020 fortgesetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Köstinger   Martin Palensky    Manfred Wiedner
Richard Köhler           Romanus Fennes     Andreas Schieder