Viel Unmut wegen Prämie unfallfreies Fahren- Überprüfung gefordert

Es ist wieder ein Beispiel dafür, dass Maßnahmen die gut und richtig sind, wie jetzt die Prämie für unfallfreies Fahren in der Umsetzung, total daneben gehen können.

Als FCG haben daher eine Überprüfung eingefordert, weil der dringende Verdacht besteht, dass zwischen „Unfallschäden“ und andere Schäden (z.B. Verschleißteile) nicht genau unterschieden wurde.

Außerdem wurde nun bekannt, dass im Zeitraum zumindest 150 Einsatztage vorliegen müssen, was ebenfalls aus unserer Sicht zu hoch bemessen ist, weil auch dadurch viele Kolleg:innen nichts bekommen haben.

Sobald nähere Details bekannt sind, werden wir euch wieder informieren!

 

FCG News: Personalsituation in manchen Dienststellen untragbar

Personalunterstände in den Zustellbasen und zunehmende Arbeitsbelastung

In zahlreichen Zustellbasen ist seit längerer Zeit ein deutlicher Personalunterstand festzustellen. Offene Planstellen werden oftmals nicht oder nur verzögert nachbesetzt, während gleichzeitig die Anforderungen an die Beschäftigten stetig steigen. Die daraus resultierende Mehrbelastung führt dazu, dass Zustellerinnen und Zusteller regelmäßig zusätzliche Bezirke übernehmen, Überstunden leisten und unter erheblichem Zeitdruck arbeiten müssen.

Die Folgen dieser Entwicklung sind in den Dienststellen klar erkennbar. Mitarbeiter berichten von steigender physischer und psychischer Belastung, zunehmendem Krankenstand sowie einer sinkenden Arbeitszufriedenheit. Die Arbeitsverdichtung hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, das nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten gefährdet, sondern auch die Qualität der Zustellung beeinträchtigen kann.

Besonders problematisch ist, dass Ausfälle durch Urlaub, Krankenstände oder Schulungen häufig nicht ausreichend kompensiert werden können. Die verbleibenden Mitarbeiter müssen die anfallende Arbeit zusätzlich bewältigen. Dadurch entsteht ein Kreislauf aus Überlastung, Erschöpfung und weiteren Ausfällen.

Standpunkt der FCG

Für die Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter (FCG) ist diese Entwicklung nicht hinnehmbar. Die Beschäftigten dürfen nicht dauerhaft die Folgen von Personalengpässen tragen. Eine funktionierende Postzustellung kann nur mit einer ausreichenden Personaldecke und realistischen Arbeitsvorgaben sichergestellt werden.

Die FCG fordert daher:

  • die umgehende Nachbesetzung offener Personalstellen,
  • eine nachhaltige Personalplanung zur Vermeidung von Unterständen,
  • wirksame Maßnahmen zur Entlastung der Beschäftigten,
  • eine faire Verteilung der Arbeitsbelastung,
  • die konsequente Einhaltung arbeitsrechtlicher und gesundheitlicher Schutzbestimmungen,
  • die stärkere Einbindung der Personalvertretung bei personellen Entscheidungen.

Die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen oberste Priorität haben. Dauerhafte Überlastung führt nicht nur zu gesundheitlichen Risiken für die Belegschaft, sondern verursacht langfristig auch wirtschaftliche Nachteile durch steigende Krankenstände und höhere Fluktuation.

Schlussfolgerung

Die aktuelle Personalsituation in vielen Zustellbasen erfordert rasches Handeln. Die Beschäftigten leisten täglich einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der postalischen Versorgung und verdienen dafür entsprechende personelle Unterstützung sowie faire Arbeitsbedingungen.

Die FCG wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Personalunterstände beseitigt, die Arbeitsbelastung reduziert und die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig geschützt wird.

Jahrhunderthitze: Diensterleichterungen unbedingt notwendig

Aus Sicht der FCG muss die Belastung, durch die Jahrhunderthitze deutlich ernster genommen werden.

Die Maßnahmen, welche in der zahnlosen „Hitzeschutzverordnung“ vorgesehen sind, reichen sicher nicht aus.

Ein Aussetzen der Minusvarianten und ein früherer Dienstbeginn, wären Möglichkeiten die man schnell umsetzten könnte.

Die Wiedereinführung von Mineralwasser an Hitzetagen, wäre zumindest ein symbolischer Akt seitens des Unternehmens.

 

FCG Andreas Schieder gegen Sonderdividendenwünsche des SPÖ Finanzministers

In der gestrigen ZIB 2 wurde berichtet, dass Unternehmen wie Verbund oder Post einen zusätzlichen Beitrag zur Budgetsanierung leisten sollen

Warum lehnt die FCG in der Post Sonderdividenden ab:

Sonderdividenden schwächen die Investitionskraft der Österreichischen Post genau in einer Phase, in der hohe Zukunftsinvestitionen notwendig sind. Kapital, das an Aktionäre ausgeschüttet wird, fehlt für Automatisierung, Digitalisierung, E‑Mobilität und Standortsicherung.

In einem Markt mit starkem internationalen Wettbewerb und sinkenden Briefmengen muss die Post ihre Mittel gezielt in moderne Logistik, nachhaltige Infrastruktur und digitale Services lenken. Sonderdividenden bieten nur kurzfristige Vorteile, gefährden aber langfristig Wettbewerbsfähigkeit, Servicequalität und Arbeitsplätze.

Fazit: Zukunftsinvestitionen schaffen dauerhaften Wert – Sonderdividenden nicht.

Qualitätsprämie für Paketzusteller

Aufgrund von Unregelmäßigkeiten wurde die Qualitätsprämie bei den Paketzustellern vorübergehend gestoppt und vom Personalmanagement überprüft. Somit kommt es zu Verzögerungen bei der Auszahlung. Wir haben daher mehrmals interveniert, damit diese Zahlung möglichst rasch an die betroffenen Kolleg:innen angewiesen wird!

 

 

Prämie für unfallfreies Fahren Distribution

Die versprochene Prämie an jene Kolleg:innen, welche im Beobachtungszeitraum unfallfrei unterwegs waren, soll in Kürze angewiesen werden.

Länger dürfte jedoch die Auswertung der kleinen Schäden dauern, welche unter gewissen Rahmenbedingungen auch ein Teil der Prämie in Aussicht gestellt wurde. Dies gestaltet sich schwierig, weil bekanntlich nicht jede „Delle“ oder „Kratzer“ sofort eine Reparatur nach sich zieht.

Die gestoppte Abrechnung des Kostenersatzes charge@home aufgrund unzureichender Datenerfassungen muss schnellstmöglich aufgehoben werden.

 

Steuerkeule bei Überstundenpauschalen: Tausenden Postlern drohen Einkommensverluste

Liebe Koll.,

aufgrund eines Urteils des Bundesfinanzgerichts entfällt die steuerfreie Behandlung der Überstundenzuschläge bei Überstundenpauschalen.

Das hat massive negative Auswirkungen auf tausende Postmitarbeiter:innen!

Aus diesem Grund hat der FCG Vorsitzende in der Post direkt in der Spitzenpolitik interveniert, damit dieser Schaden für unsere Postler abgewendet werden kann.

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Von: SCHIEDER Andreas
Gesendet: Freitag, 8. Mai 2026 11:14
An: Deckenbacher Romana | OEGB <romana.deckenbacher@oegb.at>; wolfgang.hattmannsdorfer@bmwet.gv.at
Betreff: Überstundenzuschläge Wegfall der steuerfreien Behandlung bei Überstundenpauschalen

Sehr geehrter Herr Bundesminister, lieber Wolfgang!

Liebe Romana!

Aufgrund eines Urteils des Bundesfinanzgerichts (Erkenntnis des Bundesfinanzgerichts vom 12. November 2025, RV/2100475/2024), kommt es zu einer strengeren Auslegung der Lohnsteuerrichtlinien durch die Finanzverwaltung. Demnach dürfen wir die steuerfreie Behandlung von Überstundenzuschlägen nach § 68/2 EStG ab 1. Jänner 2026 bei ALL-IN-Vereinbarungen oder Überstundenpauschalen nicht mehr wie bisher anwenden.

Die steuerfreie Behandlung wird von der Finanzverwaltung nur mehr für einzelverrechnete, angeordnete und tatsächlich geleistete Überstunden anerkannt.

 Im Hinblick auf den Slogan „Leistung muss sich lohnen“ ersuche ich euch auf den SPÖ Finanzminister einzuwirken, dass die Steuerfreigrenze bei Überstundenzuschlägen auch bei „Überstundenpauschalen“ wieder angewendet werden kann.

Das betrifft bei der Post einige tausend Kolleg:innen in der Zustellung, sowie Mitarbeiter:innen in den Filialen, die tatsächlich jeden Euro brauchen und nicht noch zusätzlich vom Finanzminister abgeräumt werden dürfen!

 

Mit besten Grüßen

Andreas Schieder

 

 

ANDREAS SCHIEDER

Österreichische Post AG

Zentralausschuss – UZ

Rochusplatz 1

1030 Wien

Mobil: 0664- 624 6446

Fax: +431400221954

Email: andreas.schieder@post.at

 

 

Überlastung endlich stoppen

Das Management ist immer noch säumig, wenn es um die gleichmäßigere Aufteilung der Arbeit auf den Dienststellen geht.

Immer mehr Kolleg:innen und Kollegen melden sich abends, weil sie immer noch am Zustellgang sind.

Es ist unverständlich, dass die Verantwortlichen immer noch wegsehen!

 

FCG Post gegen Österreichaufschlag bei Paketen

Zusätzlich zur EU Paketabgabe von 3 Euro ist nun bekanntgeworden, dass Österreich zusätzlich eine Paketabgabe von 2 Euro pro Paket einheben wird. Betroffen sind Pakete von großen Onlineplattformen und indirekt auch die Arbeitsplätze in der Post AG.

FCG Post Vorsitzender Andreas Schieder übt Kritik an der geplanten Vorgangsweise und schlägt vor, die Paketabgabe ausschließlich für Sendungen einzuheben, bei denen die Zusteller nicht in fairen Kollektivverträgen entlohnt werden.

Das wäre ein Beitrag zu fairen Löhnen in diesem Bereich!

Gehaltsverhandlungen Post: Keine baldige Einigung zu erwarten

Gehaltsverhandlungen Post: Keine baldige Einigung zu erwarten

Die derzeitige Situation in der Post und die damit einhergehenden größer werdenden Konfliktfelder, überschatten auch die KV und Gehaltsverhandlungen in der Post. Nächste Woche am 27. April und am 28. April sind intensive Verhandlungen vorgesehen.

Eine schnelle Einigung wird wohl eher nicht möglich sein, weil offen über Abschlüsse unter der Inflationsrate gesprochen wird.

Als FCG bereiten wir uns daher auch auf eine gewerkschaftliche Auseinandersetzung vor und würden diese auch unterstützen.

Am 5. Mai ist bereits ein Zusatzverhandlungstermin fixiert, sollte am 28. April kein positives Gehaltspaket geschnürt werden können.