Kommt jetzt die totale Überwachung?

Jemand sitzt am PC und kann per GPS seinen Zusteller bzw. sein Paket auf der Straßenkarte verfolgen und damit Zeit, Ort und Zeitpunkt der Zustellung genau sehen.

Was fast unglaublich klingt, ist bei manchen Paketzustellfirmen schon Realität, sodass Firmen wie Amazon genauere Zustelldaten auch von der Post erwarten und diese einfordern.

Eine permanente Verfolgung des Mitarbeiters über GPS inklusive Erstellung von Bewegungsprofilen kommt für uns als FCG nicht infrage.

Nun wird überlegt, eine Sendungsverfolgung der Pakete und der eingeschriebenen Briefe bei der Zustellung, mittels GEO-Punkt umzusetzen und diese Daten zu speichern. Diese Information kann dann den Auftraggebern wie Amazon bei Nachforschungen zurückgemeldet werden.

Wenn ein abgestelltes Paket (Abstellgenehmigung) plötzlich verschwindet, könnte damit ein gewisser Nachweis der Zustellung erfolgen bzw. die Glaubhaftmachung erleichtern.

Derzeit überarbeitet ein Datenschutzexperte der Forba einen Vorschlag für eine Betriebsvereinbarung in diesem Zusammenhang!

Weitere Informationen folgen!

 

FCG NEWS: Zeigen was Postler:innen leisten

Als FCG Personalvertreter:innen wollen wir auch gegenüber den Kunden aufzeigen, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Post täglich leisten. Das soll auch für mehr Verständnis bei Wartezeit bzw. den Menschen vor Augen führen, dass hier für ganz Österreich gearbeitet wird!

Unglaublich: FSG/GPF schließt eigenen FSG Spitzengewerkschafter aus

Statt endlich etwas gegen die Verschlechterungen bei der Mitbesorgungsregelung zu machen, streitet die Mehrheitsfraktion FSG intern massiv weiter.

Nun wurde sogar ein Antrag um Ausschließung aus der Gewerkschaft von Kurt Holzer (Landesvorsitzender der Postgewerkschaft Wien) und von Thomas Konetschny (FSG Mitglied Bundesvorstand) im Rahmen der Bundesvorstandssitzung gestellt und mit FSG Mehrheit beschlossen.

Aus FCG Sicht total rechtswidrig und zum Schaden der gesamten  Arbeitnehmerbewegung!

Gleichzeitig wurden die Funktionäre aufgefordert Mitglieder zu werben, weil die Postgewerkschaft seit Jahren mit rückläufigen Mitgliedszahlen zu kämpfen hat.

Vielleicht sollten sich Köhler, Rindler& Co einmal selbst infrage stellen…

FCG Initiative gegen Filialschließung – Mindestanzahl gefordert

Zur Diskussion zu weiteren Postfilialschließungen fordert Andreas Schieder, FCG-Vorsitzender in der Postpersonalvertretung eine stärkere gesetzliche Absicherung und ein klares Bekenntnis für das Filialnetz.

Es müssen die Interessen der Mitarbeiter:innen, die Interessen der Kunden, sowie die wirtschaftlichen Aspekte auf einen Nenner gebracht werden.

Dazu fordert die FCG, eine Mindestquote von eigen betrieben Filialen festzuschreiben und zusätzliche Standorte, nach dem Vorbild modernen Filialen mit einem 24/7 Angebot, vor allem für die Abholung von Sendungen, zu eröffnen.

Das könnte mit einem strengeren Postmarktgesetz , welches auch für die arbeitsrechtliche Absicherung aller Beschäftigten in der Post und Paketbranche für mehr Fairness sorgen könnte, umgesetzt werden!

Hier ist die Politik und vor allem der zuständige Minister Vizekanzler Babler (SPÖ) in der Verantwortung, weil das in sein Ressort fällt. Zuletzt wurden von der RTR die Schließungen der Postfilialen leider Großteils genehmigt!

 

 

Weiterer FCG Antrag für freien Sonntag

Der Sonntag, sollte so weit als möglich, der Tag für Familie, Freunde und Erholung sein.

Nach Vorbild des stationären Handels, braucht es für die Paketzustellung klare gesetzliche Zustellfenster, an die sich dann alle Anbieter am Markt halten müssen.

Nur so ist es offensichtlich möglich, einen ausreichenden Arbeitnehmer:innenschutz sicherzustellen.

Daher wurde ein entsprechender Antrag seitens des nö aab- fcg AK Fraktion der Arbeiterkammer Niederösterreich, am 14 November 2025 bei der Vollversammlung eingebracht!

Außerdem braucht es faire Regelungen in der Paketzustellung für alle Anbieter, um auch faire Löhne für alle sicherzustellen!

befristete Regelung der Rayonsvergabe bald in Kraft

In Kürze wird das Unternehmen eine Regelung zur Rayonsvergabe wieder in Kraft setzen. Bekanntlich haben wir als FCG immer dafür plädiert, weiterhin die Regelung bzgl. Dienstalter anzuwenden.

Das Unternehmen wird nun zusätzlich einige Kriterien, wie Rayonspflege (Veränderungen bei Abgabestellen) sorgsamer Umgang mit Betriebsmittel, sowie Zustellqualität und zeitliche Kriterien aufnehmen.

Die Vergaben sollen in den nächsten Wochen erfolgen, wobei  bis 31. März 2026 in die Zukunft wirkende Regelungen der Vergabe von Arbeitsplätzen, verhandelt werden sollen.

Inhaltlich sind wir mit einigen Punkten nicht ganz einverstanden, weil Ungerechtigkeiten nicht ausgeschlossen werden können. Diesbezüglich wird es noch Auswertungen geben und Anfang Dezember eine Evaluierung erfolgen.

Zustellbezirke nur auf dem Papier gleich

Jeder Springer in den Zustellbasen wird es vermutlich wissen. Die Zustellbezirke sind nur auf dem Papier gleich- es gibt große Unterschiede.

Für uns als FCG ist Gerechtigkeit nicht nur ein Schlagwort, sondern ist ein wesentlicher Bestandteil der Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen.

Aus diesem Grund wurden mehrere Initiativen und Interventionen von Andreas Schieder vom Zentralausschuss gestartet und in Kärnten unter Vorsitz von Adam Krampf, eine Probezählung in einigen Zustellbasen durchgeführt.

Es wurde dabei festgestellt, dass mehrere Rayone deutlich über der systemisierten Menge waren, sodass nun eine offizielle Wochenzählung diesmal begleitet von der Systemisierungsabteilung in der Zustellbasis St. Veit durchgeführt wird.

Das Team von Dietmar Adelbrecht ( Planung Distribution ) und Herr Janko Herbert ( Prozesse Distribution ) führen die Zählung der Sendungsmengen  von Montag bis Freitag durch.

Zusätzlich wurde von Seiten der IT die Voraussetzung geschaffen, die Daten auch elektronisch zu verarbeiten und entsprechend zuzuordnen.

Dies ist ein erster Schritt zu mehr Gerechtigkeit, jedoch müssen auch faire Zeitwerte angewendet werden, die zu Zustellbezirken führen, die auch bewältigbar sind.

Außer Streit gestellt wurde, dass in Kärnten und wahrscheinlich bald in allen Bundesländern, eine Wochenzählung für den Aufteilungsschlüssel vor eventuellen Systemisierungen gemacht werden.

 

 

Rote Post FSG in Wien zerstritten

Nach wie vor ist die Mehrheitsfraktion FSG untereinander zerstritten, weil offenbar der Umgang mancher Funktionäre nicht passend war.

Vorige Woche wurden auf Antrag des Vorsitzenden des Personalausschusses Wien beide FSG Stellvertreter der Funktion enthoben. 

Neuer 1. Stellvertreter des Personalausschusses Wien ist Kurt Holzer (fsg), als zweiten Stellvertreter wurde nun

Andreas Bortolotti (FCG) gewählt.

Als FCG stehen wir für Zusammenarbeit nur im Sinne der Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung!

 

FCG Kritik an weiteren Schließungsplänen

Ende September wurden seitens der Post weitere Filialen zur Schließung bzw. zur Umwandlung in Postpartner angemeldet.

Die Regulierungsbehörde prüft wie im Gesetz vorgesehen, ob die wirtschaftliche Weiterführung möglich ist oder nicht und kann Schließungen auch untersagen, wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen. https://www.rtr.at/TKP/was_wir_tun/post/startseite.de.html

Als FCG treten wir weiterhin für die Mindestanzahl von eigen betriebenen Filialen ein, weil eine erfolgreiche Bank und ein Geschäftsaufbau im Telekombereich nur mit motivierten, eigenen Mitarbeiter:innen möglich sein wird.

2214 Auersthal
2333 Leopoldsdorf bei Wien
2361 Laxenburg
2440 Gramatneusiedl
2763 Pernitz, Niederösterreich
3032 Eichgraben, Niederösterreich
3071 Böheimkirchen
3160 Traisen
4053 Haid bei Ansfelden
4540 Bad Hall
4861 Schörfling am Attersee
5270 Mauerkirchen
6200 Jenbach
6342 Niederndorf bei Kufstein
8786 Rottenmann
8962 Gröbming
9141 Eberndorf
9433 St. Andrä, Lavanttal

FCG fordert mehr Eigenpersonal statt Frächter

Offenbar gibt es immer mehr Bereiche, die statt das Eigenpersonal zu stärken auf „Frächtereinsatz“ setzen. Diese Vorgangsweise wird von uns als FCG Personalvertreter:innen abgelehnt, weil das aus unserer Sicht für die Zukunft nachteilige Auswirkungen haben wird. Pakete auslagern um damit bei Systemisierungen einzusparen, ist genau das Gegenteil von dem was notwendig wäre, kritisiert Andreas Schieder von der FCG Personalvertretung.

Die Regierung sieht er in der Frage von der Schaffung von fairen Wettbewerbsbedingungen in der Paketzustellung am Zug. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse müssen zurückgedrängt und Arbeitsverhältnisse die einem Kollektivvertrag unterliegen müssen in Zukunft auch in der Post/Paketbranche die Normalität werden, so Andreas Schieder abschließend!