Post FCG gegen Österreichaufschlag bei Paketen

Zusätzlich zur EU Paketabgabe von 3 Euro ist nun bekanntgeworden, dass Österreich zusätzlich eine Paketabgabe von 2 Euro pro Paket einheben wird. Betroffen sind Pakete von großen Onlineplattformen und indirekt auch die Arbeitsplätze in der Post AG.

FCG Post Vorsitzender Andreas Schieder übt Kritik an der geplanten Vorgangsweise und schlägt vor, die Paketabgabe ausschließlich für Sendungen einzuheben, bei denen die Zusteller nicht in fairen Kollektivverträgen entlohnt werden.

Das wäre ein Beitrag zu fairen Löhnen in diesem Bereich!

Gehaltsverhandlungen Post: Keine baldige Einigung zu erwarten

Gehaltsverhandlungen Post: Keine baldige Einigung zu erwarten

Die derzeitige Situation in der Post und die damit einhergehenden größer werdenden Konfliktfelder, überschatten auch die KV und Gehaltsverhandlungen in der Post. Nächste Woche am 27. April und am 28. April sind intensive Verhandlungen vorgesehen.

Eine schnelle Einigung wird wohl eher nicht möglich sein, weil offen über Abschlüsse unter der Inflationsrate gesprochen wird.

Als FCG bereiten wir uns daher auch auf eine gewerkschaftliche Auseinandersetzung vor und würden diese auch unterstützen.

Am 5. Mai ist bereits ein Zusatzverhandlungstermin fixiert, sollte am 28. April kein positives Gehaltspaket geschnürt werden können.

FCG NEWS: Postmarktgesetz sehr unfair

Das derzeit gültige Postmarktgesetzt hilft in wesentlichen Punkten ausschließlich der Konkurrenz in der Paketzustellung.

Die flächendeckende Versorgung durch die Post steht in einem deutlichen Ungleichgewicht zur sogenannten „Rosinenpickerei“ vieler privater Paketzustellfirmen, die sich überwiegend auf wirtschaftlich attraktive, urbane Regionen konzentrieren und ländliche Gebiete weitgehend ausklammern.

Wir fordern daher eine Änderung des Postmarktgesetzes, die sicherstellt, dass prekäre Beschäftigungsverhältnisse zurückgedrängt werden und ein fairer Wettbewerb geschaffen wird. Ziel muss es sein, das selektive Herausgreifen profitabler Zustellgebiete („Cherry Picking“) deutlich zu erschweren und gleiche Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer herzustellen.

Darüber hinaus braucht es eine deutlich bessere Absicherung der eigen betriebenen Filialen der Post, um deren langfristigen Bestand zu gewährleisten. Nur so kann eine verbindliche Mindestanzahl an Filialen sichergestellt werden, die für eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige und sozial verantwortungsvolle Postversorgung unerlässlich ist.

FCG, wir für Euch!

 

Ärger über Dienstbeginn- Wer hat an der Uhr gedreht?

Wieder hat das Management etwas gefunden, um weitere Einsparungen auf Kosten der Mitarbeiter:innen der Zustellbasen zu finden. Diesmal sind es angeblich die sogenannten Indoorzeiten, welche aus Sicht des Betriebes zu hoch seien.

Das hier ein späterer Dienstbeginn, welche vom Management derzeit auf vielen Basen umgesetzt wird, die Lösung sein soll, glauben die Herrschaften wahrscheinlich selber nicht.

Die Auswirkungen sind ein späterer Abgang auf den Zustellrayon und dadurch eine Ausbleibezeit bis in den späten Nachmittag.

Bei Mitbesorgungen erstreckt sich die Zustellung in den Wintermonaten dadurch so weit nach hinten, dass es kein Tageslicht mehr gibt. Bei Finsternis stellt die Zustellung unserer Kolleg*innen ein beträchtliches Sicherheitsrisiko dar. Die FCG ist gegen die Dienstbeginn Verschiebungen und stellt die Sicherheit der Kolleg*innen in den Mittelpunkt.

Ausreichend Personal, geschulte Kolleg:innen, eine saubere Anlieferung der Produkte für einen reibungslosen Ablauf erscheint uns als ersten Schritt vernünftiger zu sein als Maßnahmen die viele Mitarbeiter:innen verärgert.

Natürlich ist ein Zusammenhang mit Kursankunft und Dienstbeginn zu stellen, wobei ein „Zeitfenster“ von rund 30 min nach Kursankunft sich in vielen Fällen bewährt hat. Dies jetzt auf eine Stunde zu erhöhen, wie dies in einigen Fällen angekündigt wurde, lehnen wir als FCG weiterhin ab!

Eine Abstimmung zwischen Belegschaft, Management und Personalvertretung wäre unbedingt notwendig.

 

 

Kommt jetzt die totale Überwachung?

Jemand sitzt am PC und kann per GPS seinen Zusteller bzw. sein Paket auf der Straßenkarte verfolgen und damit Zeit, Ort und Zeitpunkt der Zustellung genau sehen.

Was fast unglaublich klingt, ist bei manchen Paketzustellfirmen schon Realität, sodass Firmen wie Amazon genauere Zustelldaten auch von der Post erwarten und diese einfordern.

Eine permanente Verfolgung des Mitarbeiters über GPS inklusive Erstellung von Bewegungsprofilen kommt für uns als FCG nicht infrage.

Nun wird überlegt, eine Sendungsverfolgung der Pakete und der eingeschriebenen Briefe bei der Zustellung, mittels GEO-Punkt umzusetzen und diese Daten zu speichern. Diese Information kann dann den Auftraggebern wie Amazon bei Nachforschungen zurückgemeldet werden.

Wenn ein abgestelltes Paket (Abstellgenehmigung) plötzlich verschwindet, könnte damit ein gewisser Nachweis der Zustellung erfolgen bzw. die Glaubhaftmachung erleichtern.

Derzeit überarbeitet ein Datenschutzexperte der Forba einen Vorschlag für eine Betriebsvereinbarung in diesem Zusammenhang!

Weitere Informationen folgen!

 

FCG NEWS: Zeigen was Postler:innen leisten

Als FCG Personalvertreter:innen wollen wir auch gegenüber den Kunden aufzeigen, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Post täglich leisten. Das soll auch für mehr Verständnis bei Wartezeit bzw. den Menschen vor Augen führen, dass hier für ganz Österreich gearbeitet wird!

Unglaublich: FSG/GPF schließt eigenen FSG Spitzengewerkschafter aus

Statt endlich etwas gegen die Verschlechterungen bei der Mitbesorgungsregelung zu machen, streitet die Mehrheitsfraktion FSG intern massiv weiter.

Nun wurde sogar ein Antrag um Ausschließung aus der Gewerkschaft von Kurt Holzer (Landesvorsitzender der Postgewerkschaft Wien) und von Thomas Konetschny (FSG Mitglied Bundesvorstand) im Rahmen der Bundesvorstandssitzung gestellt und mit FSG Mehrheit beschlossen.

Aus FCG Sicht total rechtswidrig und zum Schaden der gesamten  Arbeitnehmerbewegung!

Gleichzeitig wurden die Funktionäre aufgefordert Mitglieder zu werben, weil die Postgewerkschaft seit Jahren mit rückläufigen Mitgliedszahlen zu kämpfen hat.

Vielleicht sollten sich Köhler, Rindler& Co einmal selbst infrage stellen…

FCG Initiative gegen Filialschließung – Mindestanzahl gefordert

Zur Diskussion zu weiteren Postfilialschließungen fordert Andreas Schieder, FCG-Vorsitzender in der Postpersonalvertretung eine stärkere gesetzliche Absicherung und ein klares Bekenntnis für das Filialnetz.

Es müssen die Interessen der Mitarbeiter:innen, die Interessen der Kunden, sowie die wirtschaftlichen Aspekte auf einen Nenner gebracht werden.

Dazu fordert die FCG, eine Mindestquote von eigen betrieben Filialen festzuschreiben und zusätzliche Standorte, nach dem Vorbild modernen Filialen mit einem 24/7 Angebot, vor allem für die Abholung von Sendungen, zu eröffnen.

Das könnte mit einem strengeren Postmarktgesetz , welches auch für die arbeitsrechtliche Absicherung aller Beschäftigten in der Post und Paketbranche für mehr Fairness sorgen könnte, umgesetzt werden!

Hier ist die Politik und vor allem der zuständige Minister Vizekanzler Babler (SPÖ) in der Verantwortung, weil das in sein Ressort fällt. Zuletzt wurden von der RTR die Schließungen der Postfilialen leider Großteils genehmigt!

 

 

Weiterer FCG Antrag für freien Sonntag

Der Sonntag, sollte so weit als möglich, der Tag für Familie, Freunde und Erholung sein.

Nach Vorbild des stationären Handels, braucht es für die Paketzustellung klare gesetzliche Zustellfenster, an die sich dann alle Anbieter am Markt halten müssen.

Nur so ist es offensichtlich möglich, einen ausreichenden Arbeitnehmer:innenschutz sicherzustellen.

Daher wurde ein entsprechender Antrag seitens des nö aab- fcg AK Fraktion der Arbeiterkammer Niederösterreich, am 14 November 2025 bei der Vollversammlung eingebracht!

Außerdem braucht es faire Regelungen in der Paketzustellung für alle Anbieter, um auch faire Löhne für alle sicherzustellen!

befristete Regelung der Rayonsvergabe bald in Kraft

In Kürze wird das Unternehmen eine Regelung zur Rayonsvergabe wieder in Kraft setzen. Bekanntlich haben wir als FCG immer dafür plädiert, weiterhin die Regelung bzgl. Dienstalter anzuwenden.

Das Unternehmen wird nun zusätzlich einige Kriterien, wie Rayonspflege (Veränderungen bei Abgabestellen) sorgsamer Umgang mit Betriebsmittel, sowie Zustellqualität und zeitliche Kriterien aufnehmen.

Die Vergaben sollen in den nächsten Wochen erfolgen, wobei  bis 31. März 2026 in die Zukunft wirkende Regelungen der Vergabe von Arbeitsplätzen, verhandelt werden sollen.

Inhaltlich sind wir mit einigen Punkten nicht ganz einverstanden, weil Ungerechtigkeiten nicht ausgeschlossen werden können. Diesbezüglich wird es noch Auswertungen geben und Anfang Dezember eine Evaluierung erfolgen.