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FCG News: Personalsituation in manchen Dienststellen untragbar

Personalunterstände in den Zustellbasen und zunehmende Arbeitsbelastung

In zahlreichen Zustellbasen ist seit längerer Zeit ein deutlicher Personalunterstand festzustellen. Offene Planstellen werden oftmals nicht oder nur verzögert nachbesetzt, während gleichzeitig die Anforderungen an die Beschäftigten stetig steigen. Die daraus resultierende Mehrbelastung führt dazu, dass Zustellerinnen und Zusteller regelmäßig zusätzliche Bezirke übernehmen, Überstunden leisten und unter erheblichem Zeitdruck arbeiten müssen.

Die Folgen dieser Entwicklung sind in den Dienststellen klar erkennbar. Mitarbeiter berichten von steigender physischer und psychischer Belastung, zunehmendem Krankenstand sowie einer sinkenden Arbeitszufriedenheit. Die Arbeitsverdichtung hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, das nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten gefährdet, sondern auch die Qualität der Zustellung beeinträchtigen kann.

Besonders problematisch ist, dass Ausfälle durch Urlaub, Krankenstände oder Schulungen häufig nicht ausreichend kompensiert werden können. Die verbleibenden Mitarbeiter müssen die anfallende Arbeit zusätzlich bewältigen. Dadurch entsteht ein Kreislauf aus Überlastung, Erschöpfung und weiteren Ausfällen.

Standpunkt der FCG

Für die Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter (FCG) ist diese Entwicklung nicht hinnehmbar. Die Beschäftigten dürfen nicht dauerhaft die Folgen von Personalengpässen tragen. Eine funktionierende Postzustellung kann nur mit einer ausreichenden Personaldecke und realistischen Arbeitsvorgaben sichergestellt werden.

Die FCG fordert daher:

  • die umgehende Nachbesetzung offener Personalstellen,
  • eine nachhaltige Personalplanung zur Vermeidung von Unterständen,
  • wirksame Maßnahmen zur Entlastung der Beschäftigten,
  • eine faire Verteilung der Arbeitsbelastung,
  • die konsequente Einhaltung arbeitsrechtlicher und gesundheitlicher Schutzbestimmungen,
  • die stärkere Einbindung der Personalvertretung bei personellen Entscheidungen.

Die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen oberste Priorität haben. Dauerhafte Überlastung führt nicht nur zu gesundheitlichen Risiken für die Belegschaft, sondern verursacht langfristig auch wirtschaftliche Nachteile durch steigende Krankenstände und höhere Fluktuation.

Schlussfolgerung

Die aktuelle Personalsituation in vielen Zustellbasen erfordert rasches Handeln. Die Beschäftigten leisten täglich einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der postalischen Versorgung und verdienen dafür entsprechende personelle Unterstützung sowie faire Arbeitsbedingungen.

Die FCG wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Personalunterstände beseitigt, die Arbeitsbelastung reduziert und die Gesundheit der Mitarbeiter nachhaltig geschützt wird.

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FCG NEWS: Prämien für Lehrlinge beschlossen

Prämie für unsere Lehrlinge für außerordentliche Erfolge in der Berufsschule und Lehrabschlussprüfung!

  • Die Prämie für eine Auszeichnung in der Berufsschule beträgt für das Lehrjahr 2025/26 brutto 600,00 Euro.
  • Die Prämie für eine Auszeichnung bei der Lehrabschlussprüfung beträgt für das Lehrjahr 2025/26 brutto 600,00 Euro.
  • Bei Kombination aus Berufsschule und Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung gilt für das Lehrjahr 2025/26 eine Gesamtprämie in Höhe von brutto 1.500,00 Euro.
  • Ergänzend werden auch Sonderurlaubstage gewährt:
    • 2 Tage Sonderurlaub bei Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg
    • 1 Tag Sonderurlaub bei Lehrabschlussprüfung mit gutem Erfolg

Voraussetzung für die Prämienauszahlung ist, dass sich der Lehrling zum Zeitpunkt der Auszahlung in einem aufrechten und ungekündigten Dienstverhältnis befindet.

 

Prämie unfallfreies Fahren vor Auszahlung

Nach langem hin und her dürfte die Prämie für unfallfreies Fahren in der Distribution im nächsten Gehaltslauf zur Auszahlung gelangen. Die Betragsansätze wurden zwar gekürzt, werden jedoch Lohnsteuerfrei ausbezahlt, sodass die betroffenen Kolleg:innen daraus keinen Nachteil haben sollten.

Die offenen Prämien bei den Paketzustellern, werden ebenfalls ab September zur Auszahlung gelangen.

Rückverrechnung der Mitbesorungsstunden zum Teil gestoppt

Neuigkeiten bzgl. Rückverrechnung Mitbesorgungsstunden!

Mit der Gehaltsabrechnung im Juli 2026 wurden die Abrechnungen für den Zeitraum von 1. Jänner bis 30. Juni
2026 korrigiert und von den zu viel ausbezahlten Überstunden ein erster Teilbetrag in Höhe von bis zu 100
EUR einbehalten.

  • Wenn du mit Stichtag 30. Juni einen positiven Stundenkorridor hast, wird auf eine Rückverrechnung verzichtet.

Sollte bereits ein Betrag von deiner letzten Gehaltsabrechnung abgezogen worden sein, erhältst du diesen
mit der Gehaltsabrechnung im September 2026 wieder vollständig zurück.

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  • Wenn du Stichtag 30. Juni einen negativen Stundenkorridor hast oder nicht im Gleitzeitmodell bist (d.h.
    keinen Korridor hast), kann es zu einer Rückverrechnung kommen, weil Überstunden, also Stunden
    mit Zuschlag, ausbezahlt wurden, obwohl im Kalendermonat im Durchschnitt die tägliche Normalarbeitszeit nicht erreicht wurde.

Die Rückverrechnung erfolgt in Raten zu 50 Euro wird auf insgesamt maximal 600 Euro pro Mitarbeiter*in begrenzt.
Beträge über 600 Euro werden nicht zurückgefordert.

 

Hitzewelle: Post stellt Mineral zur Verfügung

Aufgrund der großen Hitzewelle stellt das Unternehmen nun kurzfristig Mineral für die operativen Mitarbeiter:innen zur Verfügung. Morgen soll in ganz Österreich Vöslauer Mineralwasser auf die Dienststellen geliefert werden.

Das ist ein positives Signal für die hart arbeitenden Kolleginnen und Kollegen in den Dienststellen!

 

Jahrhunderthitze: Diensterleichterungen unbedingt notwendig

Aus Sicht der FCG muss die Belastung, durch die Jahrhunderthitze deutlich ernster genommen werden.

Die Maßnahmen, welche in der zahnlosen „Hitzeschutzverordnung“ vorgesehen sind, reichen sicher nicht aus.

Ein Aussetzen der Minusvarianten und ein früherer Dienstbeginn, wären Möglichkeiten die man schnell umsetzten könnte.

Die Wiedereinführung von Mineralwasser an Hitzetagen, wäre zumindest ein symbolischer Akt seitens des Unternehmens.

 

FCG fordert Stopp der Rückverrechnungen

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den letzten Tagen die Mitteilung erhalten, dass diverse ausbezahlte Stunden rückverrechnet werden, weil es offenbar in der Programmierung der Mitbesorgungsstunden Fehler gab.

Hier handelt es sich um erhebliche Beträge, weil bis Jänner 2026 zurückgegriffen wird und die Mitarbeiter:innen davon völlig überrascht wurden.

Als FCG fordern wir daher einen Stopp dieser Rückverrechnungen und haben das beim Vorstand bereits eingebracht!

 

FCG Andreas Schieder gegen Sonderdividendenwünsche des SPÖ Finanzministers

In der gestrigen ZIB 2 wurde berichtet, dass Unternehmen wie Verbund oder Post einen zusätzlichen Beitrag zur Budgetsanierung leisten sollen

Warum lehnt die FCG in der Post Sonderdividenden ab:

Sonderdividenden schwächen die Investitionskraft der Österreichischen Post genau in einer Phase, in der hohe Zukunftsinvestitionen notwendig sind. Kapital, das an Aktionäre ausgeschüttet wird, fehlt für Automatisierung, Digitalisierung, E‑Mobilität und Standortsicherung.

In einem Markt mit starkem internationalen Wettbewerb und sinkenden Briefmengen muss die Post ihre Mittel gezielt in moderne Logistik, nachhaltige Infrastruktur und digitale Services lenken. Sonderdividenden bieten nur kurzfristige Vorteile, gefährden aber langfristig Wettbewerbsfähigkeit, Servicequalität und Arbeitsplätze.

Fazit: Zukunftsinvestitionen schaffen dauerhaften Wert – Sonderdividenden nicht.

Zustellbasis Feldbach ausgezeichnet

Im Rahmen des Logistikawards konnten die Kolleginnen und Kollegen der Zustellbasis Feldbach, in ihrer Kategorie den ersten Platz erreichen.

Aus diesem Anlass fand kürzlich ein Familienfest direkt in der Zustellbasis statt. Andreas Schieder und Christian Höllerbauer von der FCG gratulierten den Mitarbeitern dazu persönlich!

Der Bürgermeister der Stadt Feldbach Prof. Ing. Josef Ober war ebenfalls bei der kleinen Feier dabei und sagte jedem Postmitarbeiter zwei Freikarten für einen Freibadbesuch zu!