Postsozial: Mitterndorfer Frost- Skitage

Buchungszeitraum 10. Jänner bis 27. Jänner  http://www.postsozial.at

 

Besuch in der vergrößerten Zustellbasis in Fürstenfeld

Bewaffnet mit FCG-Blöcken, Kalendern, Kaffee sowie Wurst- und Käsesemmeln wagten der Bundesvorsitzende der FCG Manfred Wiedner und der Landesvorsitzende der FCG Steiermark, Christian Höllerbauer einen Dienststellenbesuch in der Zustellbasis Fürstenfeld.

Denn durch das leider nicht funktionierende Variantenmodell und die Übermenge an Arbeit, liegen fast überall die Nerven blank und man muss sehr oft Kritik, die ja noch dazu berechtigt ist über sich ergehen lassen.

Und zur Überraschung der Personalvertreter war die Stimmung überaus gut, die Kollegenschaft gut drauf, so dass den Ausführungen von Manfred Wiedner auch aufmerksam zugehört wurde. Der wie es scheint, diesmal echte Wille des Spitzenmanagements, endlich eine nachhaltige Personalpolitik machen zu wollen, wurde noch mit einem gewissen Argwohn begegnet.

Die von der FCG ja bereits erzielten Verbesserungen wie;

  • die fast Verdoppelung der Essensbons,
  • die Einführung des Paketstückgeldes für KV-Neu oder durch die
  • von der FCG geforderte und durchgeführte Krisensitzung mit dem Management, die neben zahlreichen Zusagen welche noch einzufordern sein werden,
  • auch Gutscheine von Shöpping bzw. Zahlungen auf das bank99 Konto von im Dezember € 100,– und im Jänner € 50,–

wurden von der Belegschaft beklatscht.

Der Grund warum die Stimmung in dieser Basis so gut ist, war schnell gefunden, KEINE MITBESORGUNGEN UND GENÜGEND PERSONAL!!! Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Und nun müssen wir noch dafür sorgen, dass endlich eine gerechte Tourenaufteilung und Verschneidung durchgeführt wird. Mehr Qualität, gerechtere und kleine Touren und wir werden auch wieder zufriedene Zusteller und genügend Bewerber haben, die in diesem Unternehmen arbeiten wollen.

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

Sag was Nettes – Live auf Ö3

Raimund Taschner vom Zentralausschuss hat ganz spontan Andi Knoll von Ö3 angerufen um ein dickes DANKE an alle Postler*innen des Landes für die unbeschreiblich, großartige Leistung zu annoncieren. Nicht nur die riesigen Mengen an Paketen, Briefen, Werbesendungen etc., sondern auch noch der massive Wintereinbruch verlangen der Kollegenschaft derzeit einfach alles ab- „Danke dafür – Ihr macht einen wahnsinnig tollen Job!“

Dieses motivierende Statement teilt auch der sympathische Ö3 Moderator Andi Knoll mit Millionen von Zuhörern in „Sag was Nettes, denen, die dem Christkind helfen“ (Ö3-Greatest Hits, 09.12)- Nachzuhören im Livemitschnitt:

https://oe3.orf.at/player/20211209/3GRH/1639044854000

FCGler auch am 8. Dez Vorort

Aufgrund der enormen Paketmengen haben auch heuer wieder tausende Kolleg*innen den Feiertag „geopfert“, um für die Menschen in Österreich zu arbeiten und die Pakete auszuliefern.

Andreas Schieder vom Zentralausschuss hat auch den „Feiertag“ genutzt, um in der Zustellbasis Hartberg bei den Menschen zu sein. VPA- Obmann Dietmar Kundigraber der ebenfalls Dienst hatte und viele andere Kolleg*innen schlichteten ihre Dienstfahrzeuge bis zum Rand, damit der morgige Tag überhaupt machbar ist.

Der Satz „Jedes Paket ist ein Geschenk“ gilt eben nur für die Kunden, für die Mitarbeiter*innen sind diese Mengen eine riesige Belastung!

 

Dienststellenbesuch in der größten Landzustellbasis

Der dringende Wunsch des VPA Vorsitzenden von Leibnitz in der Steiermark, Stefan Kindermann, hat den Bundesvorsitzenden der FCG Manfred Wiedner und den Landesvorsitzenden der FCG Steiermark, Christian Höllerbauer dazu bewogen, sich die vorweihnachtliche Situation auch vor Ort anzusehen.

Vor allem vom Variantenmodell in der Zustellung ist man besonders enttäuscht. Und das zurecht!!! In Wien wurden wir in den Arbeitsgruppen darüber informiert, dass eine „Plus-Minus“ Variante (allerdings ohne Zustimmung der Personalvertretung) durchgeführt werden wird. Dass dies leider nicht funktionieren wird, weil eben im Herbst das Personal nicht zur Verfügung stehen wird, war eigentlich schon im Frühjahr allen Beteiligten klar. Grundsätzlich hätte es natürlich zur Entlastung des Einzelnen vor Weihnachten kommen sollen. Doch in Leibnitz hat man nicht einfach einen Teil seiner Tour abgegeben, sondern die haben zwar was abgegeben, aber wieder von anderen Touren etwas dazubekommen!!!!!!!! Manchmal auch mehr dazubekommen, als sie vorher abgegeben haben. Und warum das Ganze? Um sich ein paar Kilometer die gefahren werden müssen zu sparen?

Mit diesen Beispielen, wo sich das Management nicht an die einfachsten Regeln hält, KV-Neu Mitarbeiter immer wieder über 10 Stunden täglich arbeiten lässt, obwohl dies gar nicht vorgesehen ist und vieles andere mehr, wird bei der erzwungenen Evaluierung des Variantenmodells im Februar 2022 dazu führen, dass die Personalvertretung dieses Modell, mit aller gebotenen Härte verhindern muss.

In den Bildern auch gut zu erkennen, dass sich die Zusteller letztendlich die Pakete wieder selber aufteilen weil es zu wenig Personal in der Vorsortierung gibt oder auch die viele Zeit Infopost zusammenzulegen, obwohl man uns erklären wollte mit dem Kuvert käme das nur mehr vereinzelt vor.

Und wenn man sieht, mit welchem Einsatz diese 120 Kolleginnen und Kollegen jeden Tag aus Neue versuchen die Zustellung dieser Paketflut zu bewältigen, ringt einem das wirklich großen Respekt ab.

Und wenn auch immer wieder in den Gesprächen durchkommt, das Geld alleine nicht alles ist, so war man über die letzten Erfolge der FCG, beim Paketstückgeld für KV-Neu, dem steuerfreien Weihnachtszuschuss von € 100,– und bis zu € 50,– nochmals im Jänner 2022, dann doch recht froh, dass es eine so starke FCG Personalvertretungs- und Gewerkschaftsfraktion bei der Post gibt.

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

 

Paketflut auch im Südburgenland

Die FCG Personalvertreter Andreas Soretz und Alois Vegh sind auch in schwierigen Zeiten bei den Mitarbeiter*innen auf den Dienststellen anzutreffen. Die riesige Paketflut macht auch nicht vor der neuen Zustellbasis in Güssing halt, sodass auch hier die Rayone kaum in der normalen Arbeitszeit zu bewältigen sind.

Da fragt man sich, wann endlich die Schwerarbeit auch so anerkannt wird, wie es sich die Kolleg*innen verdient hätten.

Die gute Nachricht ist, dass es uns gelungen ist für alle die vom 15 Lebensjahr an gearbeitet haben, einen Pensionszuschlag zu erreichen. Gilt für alle Mitarbeiter*innen die ab Jänner 2022 in Pension gehen werden.

Die FCGler haben zur Stärkung auch eine Jause mitgebracht. Die Durchsetzung des Paketstückgeldes und die steuerfreien Sonderprämien kamen bei vielen Kolleg*innen gut an.

Auch die Mitarbeiter*innen in den Filialen Güssing und Jennersdorf sind mit großen Paketmengen konfrontiert, da logischerweise auch die benachrichtigten Pakete vor Weihnachten zunehmen.

Anna, Marlene, Maurice und Benjamin sind sicher eines der jüngsten Filialteams in Österreich. Und das sehr erfolgreich, ist die Filiale Jennersdorf beim A1 Verkauf an 2 Stelle in der Ostregion. Gratulation! 

 

Danke für den unermüdlichen Einsatz

Raimund Taschner vom Zentralausschuss hat in seiner morgendlichen Laudatio zu den Mitarbeiter*innen der im Zubau befindlichen Zustellbasis 8484 Unterpurkla ein lautstarkes „Danke“ gerichtet, weil Anerkennung und Wertschätzung keine leeren Phrasen bedeuten sollen.

Die Kolleg*innen haben mit entsprechenden Applaus darauf reagiert und haben unisono festgestellt, dass diese 5 wohlklingenden Buchstaben des Wortes „Danke“ leider viel zu selten zu vernehmen sind.

Dieses Danke soll natürlich an alle Mitarbeiter*innen im Unternehmen gerichtet sein, da die derzeitigen, fordernden Bedingungen des Lockdowns alles an physischer und psychischer Leistungserbringung abverlangen.

Lockdown in OÖ und Salzburg ab nächster Woche

Landeshauptmann Thomas Stelzer will sich bei der Landeshauptleutekonferenz am Freitag „für ein bundesweit einheitliches und hartes Vorgehen“ stark machen.

„Wenn es zu keinem bundesweiten Lockdown kommt, werden Oberösterreich und Salzburg ab nächster Woche in den Lockdown gehen“, dies kündigte Landeshauptmann Thomas Stelzer am Donnerstagvormittag an.

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Nachdem zu erwarten ist, dass die Paketmengen im Lockdown nochmals ansteigen, fordern wir vom Management ein, sicherzustellen, dass weitere Frächter oder auch das Bundesheer unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort unterstützen!

Weitere Belastungen müssen verhindert werden!

 

 

Postmusik Salzburg

Liebe Kolleg*innen,

das Herbstkonzert der Postmusik Salzburg, musste aufgrund der derzeitigen Coronasituation auf 2. April 2022 verschoben werden!

 

Wo ist das Personal?

Beim Dienststellenbesuch von Manfred Wiedner und Christian Höllerbauer, welcher vom VPA des Bereiches Leoben, Heinz Schweiger und Andreas Tropper bestens organisiert war, tauchte auch immer wieder die Frage auf, wo sind jetzt die 1500 Postler die das Management aufnehmen will?

Nun von heute auf morgen werden wir es nicht schaffen, 1500 Mitarbeiter zu finden und vor allem sie einzuschulen und davon zu überzeugen, dass es schon Zukunft hat, in unserem Unternehmen länger zu arbeiten.

Aber zumindest ist das Bemühen sichtbar Verbesserungen erzielen zu wollen. Leider wurde viel zu lange zugesehen, wie der Druck stieg, die Touren größer und größer wurden und letztendlich die älteren Kolleg*innen in Pension gingen und bei den jungen die Fluktuation stieg und stieg.

Und die geforderte Flexibilität im Filialbereich ist ebenfalls an einer Grenze angekommen, wo jetzt einfach gar nichts mehr geht. Die Computer welche den Dienstplan im Filialnetz errechnen, sehen anscheinend die langen Schlagen vor den Schaltern nicht.

Rasch handeln, das notwendige Personal aufnehmen und dann auch alles daransetzten, dass die neuen Kolleg*innen ihre Arbeitskraft auch gerne der Österreichischen Post AG zur Verfügung stellen. Durch Wertschätzung und faire Entlohnung!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.