Wieder hat das Management etwas gefunden, um weitere Einsparungen auf Kosten der Mitarbeiter:innen der Zustellbasen zu finden. Diesmal sind es angeblich die sogenannten Indoorzeiten, welche aus Sicht des Betriebes zu hoch seien.
Das hier ein späterer Dienstbeginn, welche vom Management derzeit auf vielen Basen umgesetzt wird, die Lösung sein soll, glauben die Herrschaften wahrscheinlich selber nicht.
Die Auswirkungen sind ein späterer Abgang auf den Zustellrayon und dadurch eine Ausbleibezeit bis in den späten Nachmittag.
Bei Mitbesorgungen erstreckt sich die Zustellung in den Wintermonaten dadurch so weit nach hinten, dass es kein Tageslicht mehr gibt. Bei Finsternis stellt die Zustellung unserer Kolleg*innen ein beträchtliches Sicherheitsrisiko dar. Die FCG ist gegen die Dienstbeginn Verschiebungen und stellt die Sicherheit der Kolleg*innen in den Mittelpunkt.
Ausreichend Personal, geschulte Kolleg:innen, eine saubere Anlieferung der Produkte für einen reibungslosen Ablauf erscheint uns als ersten Schritt vernünftiger zu sein als Maßnahmen die viele Mitarbeiter:innen verärgert.
Natürlich ist ein Zusammenhang mit Kursankunft und Dienstbeginn zu stellen, wobei ein „Zeitfenster“ von rund 30 min nach Kursankunft sich in vielen Fällen bewährt hat. Dies jetzt auf eine Stunde zu erhöhen, wie dies in einigen Fällen angekündigt wurde, lehnen wir als FCG weiterhin ab!
Eine Abstimmung zwischen Belegschaft, Management und Personalvertretung wäre unbedingt notwendig.