FCG NEWS: Pensionsanpassung und Schutzklausel für Pensionsantritte 2025

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Im Nationalrat wurde die Pensionsanpassung 2025 und eine Schutzklausel für Pensionsantritte im Jahr 2025 beschlossen.

Pensionsanpassung 2025
Pensionen und Ruhebezüge, die bereits vor dem 1. Jänner 2025 bezogen worden sind, werden wie folgt angepasst:

  • bis monatlich brutto € 6.060,00 (=monatliche Höchstbeitragsgrundlage 2024) mit dem gesetzlichen Anpassungsfaktor von 4,6 % und
  • ab monatlich brutto € 6.060,00 mit einem Pauschalbetrag von € 278,76 (= 4,6 % von 6.060).

Die Aliquotierung der ersten Pensionsanpassung bleibt auch für Pensionsantritte im Jahr 2025 weiterhin ausgesetzt.

Schutzklausel
Pensionen nach dem Allgemeinen Pensionsgesetz (betrifft Vertragsbedienstete und Beamt:innen, die nach dem 31. Dezember 1975 geboren oder nach dem 31. Dezember 2004 in das öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis eingetreten sind):

Gemäß der vom Nationalrat am 18. September 2024 beschlossenen, sogenannten Schutzklausel, werden Personen, die im Jahr 2025 ihre Pension antreten, wiederum – wie bereits vergangenes Jahr – einen „Erhöhungsbetrag“ erhalten, der 4,5 % der Pensionskonto-Gesamtgutschrift des Jahres 2023 beträgt. Damit sollen inflationsbedingte Pensionsverluste durch einen späteren Pensionsantritt vermieden werden.

Diese Schutzklausel gilt für:

  1. Alterspensionen ab Erreichen des Regelpensionsalters, Erwerbsunfähigkeitspensionen, Schwerarbeitspensionen und Pensionen nach der Langzeitversichertenregelung, deren Stichtag im Jahr 2025 liegt.
  2. Korridorpensionen, deren Stichtag im Jahr 2025 liegt, wenn

    a. die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Korridorpension bereits im Jahr 2024 vorgelegen sind oder

    b. wegen des Erreichens der Voraussetzungen im Jahr 2025 der Arbeitslosengeldanspruch endet und das Arbeitslosengeld für mindestens 30 Tage bezogen wurde.

Ruhebezüge (betrifft Beamt:innen, die vor dem 1. Jänner 1976 geboren und bis zum 31. Dezember 2004 ins öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis eingetreten sind; sie unterliegen der Parallelrechnung):

Im „Altast“ der Parallelrechnung (jener Teil, der nach dem Pensionsgesetz 1965 berechnet wird) erfolgt die Aufwertung der Beitragsgrundlagen um 10,8 % anstelle von 9,7 %. Im „Neuast“ der Parallelrechnung (jener Teil, der nach dem Allgemeinen Pen-sionsgesetz und somit mit Hilfe des „Pensionskontos“ berechnet wird) steht der anteilige Erhöhungsbetrag im Ausmaß von 4,5 % der Gesamtgutschrift des Jahres 2023 zu (siehe oben).

Diese Schutzklausel gilt für Ruhestandsversetzungen im Jahr 2025

  1. aufgrund des Erreichens des Regelpensionsalters, wegen dauernder Dienstunfähigkeit oder bei Inanspruchnahme der Schwerarbeits- oder Langzeitversichertenregelung oder
  2. bei Inanspruchnahme der Korridorpension, wenn die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme bereits im Jahr 2024 vorgelegen sind.

 

Quelle: Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD)

Ehrung für lange Mitgliedschaft in Wien

Am 23. Oktober fand im 23. Wiener Gemeindebezirk die Ehrung langjähriger Gewerkschaftsmitglieder des Ruhestandes statt. Mehr als fünfzig Teilnehmer waren persönlich anwesend. Ein 98 jähriger Kollege wurde dabei für 75 Jahre Mitgliedschaft geehrt und war somit bereits wenige Jahre nach Gründung der Postgewerkschaft, Mitglied geworden.

Als FCG bedanken wir uns bei allen, für die langjährige Treue zur Gewerkschaft der Post und Fernmeldebediensteten.

Info vom heutigen Gipfelgespräch beim Postvorstand

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

heute fand ein Gipfelgespräch zwischen Generaldirektor Walter Oblin, Generaldirektor Stellv. Peter Umundum, Personalchef Franz Nigl, Divsionsleiter Mattihas Hofmann, sowie Richard Köhler (fsg) und Andreas Schieder (FCG) statt.

Dabei wurde eine deutliche Verbesserung der Personalsituation eingefordert, weil diese derzeit in vielen Bereichen unerträglich ist.

Folgende Punkte wurden diskutiert bzw. vorgestellt:

  • Zuschuss Weihnachtsfeiern wird von 10 auf 20 Euro erhöht
  • Abgestelltes Paket wird von 0,8 auf 1 min erhöht
  • Zugestelltes Paket wird auf 1,6 min gelegt (keine Zustimmung)
  • Vorschlag für Paketstückgeld KV Neu im Nov und Dez. um 4 Cent zu erhöhen (in Summe 10 Cent)
  • XS-Basen werden S Basen in der Frage der Entlohnung gleichgestellt
  • Rund 10 Zustellbasen werden von Large auf Large plus erhöht (höheres Überstundenpauschale)

Mein Vorschlag das Ausbleibetaggeld auf  30 Euro pro Tag zu erhöhen würde 3,5 Mill. kosten und würde durch den Nettoeffekt den Kolleg:innen viel bringen. Darüber konnte noch kein Einvernehmen hergestellt werden, wird jedoch bei der nächsten Gehaltsverhandlung jedenfalls ein wesentlicher Punkt werden.

In der Frage der „Sonntagszustellung“ von Paketen wurde uns versichert, dass diese nicht mit dem bestehenden Personal durchgeführt wird. 

Es gibt jedoch Überlegungen, dazu ein „Schichtmodell“ in der Tochterfirma Post 108 zu entwickeln und dafür neue Mitarbeiter:innen einzustellen.

Für unsere Zusteller:innen in der Ist- Zeit, bleibt damit der Sonntag frei!

FCG, weil wir für Euch sind!

 

Mit Postsozial zum Wolfgangssee

Genieße den Zauber des Advents und pendle mit dem Schiff zwischen den stimmungsvoll dekorierten Advent-Orten rund um den Wolfgangsee.

Mit unserem Package „Wolfgangsee Advent“ verbringst du 4 Tage im Ferienhaus Bad Ischl, genießt 3x unser ausgiebiges Frühstücksbuffet, entspannst einen Tag lang im EurothermenResort Bad Ischl und lässt dich von den Adventmärkten am Wolfgangsee verzaubern. Mit deinem Tagesticket der WolfgangseeSchifffahrt erreichst du bequem die Adventmärkte in Strobl, St.Gilgen und St. Wolfgang, wobei du die 16 Meter hohe schwimmende Friedenslicht-Laterne immer im Blick hast.

Hier kannst du dein Adventwochenende für dich reservieren: zum Angebot

Was ist mit dem Recruiting los?

Was ist mit dem Recruiting los?

Trotz hunderter Rayone in der Mitbesorgung, werden von der Recruiting- Abteilungen offenbar im großen Stil Ablehnungen verschickt. Tagtäglich erhalten wir Berichte von den Dienststellen, dass trotz Personalengpässen, Bewerber nicht einmal zu einem Gespräch geladen werden, sondern direkt eine Ablehnung erhalten.

Andreas Schieder, Vorsitzender der FCG im Zentralausschuss fordert daher, eine Überprüfung des ganzen Prozesses und mehr Mitsprache und Möglichkeiten für die Dienststellenleiter:innen ein.

„Wir reden von Führung und Verantwortung und lassen die Führungskräfte vor Ort in der Frage der Personalaufnahmen außen vor, als ob sie damit nichts zu tun hätten“! Hier braucht es dringend ein Umdenken.

Es ist mehr als legitim zu fordern, dass alle Zustellbezirke besetzt werden und Mitbesorgungen die Ausnahme sind und nicht die Regel!

FCG, weil wir für Euch sind!

FCG Personalvertreterversammlung Post und Telekom

Am Wochenende fand die große Personalvertreter- Versammlung von Post und A1 Telekom statt.

Rund 130 Kolleginnen und Kollegen haben bei diesem Fortbildungsseminar weiteres Rüstzeug, für eine noch bessere Vertretung der Mitarbeiter:innen mitbekommen. Der Vortrag von Mag.a Dr.in Karin Petter- Trausznitz kam bei allen Teilnehmer gut an, weil dieser extrem interessant gestaltet war. Mag. Romana Deckenbacher war von der guten Stimmung ganz begeistert und hat auch in Zukunft die volle Unterstützung zugesagt. Erfreut zeigte sich die FCG Spitze mit Manfred Wiedner, Gottfried Kehrer und Andreas Schieder über zahlreiche Teilnahme an diesem Wochenende!

FCG, weil wir für Euch sind!

 

 

Eröffnung Filiale 1010 Wien

Am 10.10.2024 fand eine kleine Eröffnungsfeier der Postfiliale 1010 Wien, welche nach der Umgestaltung bzw. des der Ausweitung der Selbstbedienungszone, stattfand.

Dazu waren eine Reihe von Gästen und Kolleg:innen eingeladen, allen voran der Bezirksvorsteher MMag. Markus Figl, Vertreter der Bank 99, der Distribution, der Personalvertretung und der Polizei des ersten Bezirkes. Vom FCG Zentralausschuss war Andreas Schieder vorbeigekommen, da die FCG im ersten Bezirk auch den Vorsitz in der Personalvertretung stellt.

Wir wünschen allen Kolleg:innen der Filiale 1010 Wien und der Filialleiterin Sabine Weiser, weiterhin alles Gute für die täglichen Herausforderungen. Durch die Erweiterung der Abholstadion von 100 auf 600 Fächer, konnte der Platzmangel, durch die gesteigerten Paketmengen, in den Lagerräumen reduziert werden.

Eröffnung Postbasis 2512 Tribuswinkel

Am 7. Oktober fand die offizielle Eröffnung der neuen Zustellbasis 2512 Tribuswinkel statt, welche der nunmehrige Standort für die Zustellgebiete der ehemaligen Zustellbasen von Baden und Guntramsdorf ist. Auf einer Fläche von 2.700 m² werden mehr als 4.900 Pakete pro Tag, Briefsendungen und Werbepost sortiert und für die Zustellung vorbereitet.

Für die rund 100 Mitarbeiter:innen fand eine kleine Eröffnungsfeier statt, bei der auch eine Reihe von Gästen aus Politik und Wirtschaft und Post AG teilnahmen. Generaldirektor Stellvertreter DI Peter Umundum, sowie der Bürgermeister aus Traiskirchen Andreas Babler hielten kurze Begrüßungsansprachen. Natürlich war auch eine Abordnung der FCG Personalvertretung vor Ort, um sich mit den Kolleg:innen auszutauschen.

FCG NEWS: Hände weg vom freien Sonntag

Als FCG lehnen wir sowohl eine 6 Tage Woche wie auch eine sieben Tage Woche ab.

Immerhin startet in Wien in einigen Bezirken bereits die Sonntagszustellung, welche derzeit mit Frächter durchgeführt wird. Dem stehen wir grundsätzlich ablehnend gegenüber, weil Sonntagsarbeit nur in unbedingt notwendigem Ausmaß im Bereich der Daseinsvorsorge notwendig ist. Hier wird es notwendig sein, dass gesetzlich einzuschränken, da ansonsten der Konkurrenzdruck gegenüber der Post von anderen Zustellanbietern zu groß werden wird.

FCG, wir für Euch!

Pause Beamte Filialen: Vorschlag für Nachzahlung

Liebe Kolleg:innen!

Aufgrund einiger gewonnener Verfahren für Beamte haben wir auch eine entsprechende Nachzahlung für die letzten 3 Jahre verlangt.

Die Vertreter des Unternehmens argumentierten im Wesentlichen, dass es wenn auch nicht dokumentiert doch möglich gewesen sei, die Pause zu machen.

Aus rechtlicher Sicht könnte jeder betroffene Beamte den Rechtsweg beschreiten, um die Stunden dafür einzufordern.

Mittlerweile liegt ein Vorschlag vor, der eine Teil- Nachzahlung für Beamte ohne Verwaltungsverfahren sicherstellen würde.

Letzt- Vorschlag Nachzahlung Beamte in den Filialen:

An jenen Tagen, bei denen die Tagesdienstzeit mehr als 6 Stunden betrug, würden 15 min pro Tag als Überstunden für die letzten 3 Jahre nach bezahlt werden, sofern der Beamte dieser Regelung zustimmt.

Bei einigen Probebeispielen, die wir berechnet haben, sind an die 150 Überstunden für rund 3 Jahre möglich .

Durch den Überstundenzuschlag wird die Nachzahlung in diesen Fällen betragsmäßig bei knapp 1,5 Monatsbezügen liegen.

Für die Umsetzung wird der Betrieb einen Antrag zur Verfügung stellen, mit dem die Nachzahlung vereinbart wird.

FCG, weil wir für Euch sind!