FCG für freien Sonntag- Pressemeldungen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

als FCG fordern wir faire Rahmenbedingung für unsere Zusteller/innen ein und wollen keine Ausweitung der Sonntagsarbeit in Österreich.

Pressemeldungen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250715_OTS0026/fcg-oeaab-ak-poeltl-gesetzliche-regelung-zum-schutz-der-paketzustellerinnen

https://steiermark.orf.at/stories/3313782/#:~:text=Die%20Sonntagszustellung%20ist%20ein%20Service,Euro%20pro%20Paket%20die%20Rede.

 

 

 

fsg Vertreter verteilen abgelaufenes Mineral in NÖ

Von der FSG Vertretern groß vermarktete Mineralwasseraktion in Mistelbach wird zum Skandal.

Einige Kollegen wunderten sich, weil diese Flaschen keinen Pfand aufwiesen. Der eine oder andere war auch vom Geschmack nicht ganz überzeugt.

Ein Blick auf das Ablaufdatum hat gereicht um diese Fragen zu beantworten.

Das Wasser war bereits seit April 2025 abgelaufen! Unglaublich!

 

 

 

Allianz für den freien Sonntag warnt vor Ausweitung der Sonntagsarbeit

PRESSEAUSSENDUNG
Allianz für den freien Sonntag warnt vor Ausweitung der Sonntagsarbeit bei der Post

 Die Österreichische Post stellt seit Kurzem auch sonntags Pakete zu – nach Wien nun auch in Linz und bald in Graz. Die Allianz für den freien Sonntag Österreich schlägt Alarm: Der arbeitsfreie Sonntag gerät zunehmend unter Druck. Die Allianz warnt vor den gesellschaftlichen Folgen dieser Entwicklung und fordert ein klares Bekenntnis zum Sonntagsschutz.

 (Wien, 9. Juli 2025) Mit großer Sorge beobachtet die Allianz für den freien Sonntag Österreich die aktuelle Entwicklung rund um die Sonntagszustellung von Paketen durch die Österreichische Post. Nachdem Ende Oktober ein entsprechendes Pilotprojekt in Wien gestartet wurde, erfolgte eine schrittweise Ausweitung auf weitere Bezirke. Nun wird die Sonntagszustellung auch auf Linz ausgedehnt – ab dem 29. Juni werden dort erstmals Pakete auch am Sonntag zugestellt. In Kürze soll auch Graz folgen.

„Diese Entwicklung stellt einen klaren Dammbruch dar“, warnt die Allianz. „Der arbeitsfreie Sonntag ist ein hohes gesellschaftliches Gut, das nicht leichtfertig für wirtschaftliche Interessen geopfert werden darf. Die Ausweitung der Sonntagsarbeit gefährdet nicht nur die Gesundheit und das soziale Leben der Beschäftigten, sondern untergräbt auch den gesellschaftlichen Konsens über den Sonntag als gemeinsamen Ruhetag.“

Philipp Kuhlmann, gewerkschaftlicher Sprecher der Allianz appelliert an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, die langfristigen Folgen dieser Entscheidung zu bedenken und sich für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags einzusetzen. „Was heute als Ausnahme beginnt, kann morgen zur Regel werden. Wir fordern ein klares Bekenntnis zum Sonntagsschutz – auch im digitalen Zeitalter.“

Rund 444.000 Menschen in Österreich arbeiten bereits regelmäßig sonntags, etwa im Bereich der öffentlichen Sicherheit, im Tourismus, im öffentlichen Verkehr, in der Pflege oder in Krankenhäusern.

Die Allianz für den freien Sonntag bedankt sich bei diesen Menschen sehr herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz – sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Funktionieren unserer Gesellschaft.

„Wir sagen Danke an alle, die am Sonntag arbeiten müssen, damit unsere Gesellschaft funktioniert. Aber genau deshalb braucht es auch einen klaren Schutz für alle anderen – damit der Sonntag nicht zum ganz normalen Werktag wird.“

Stellungnahme der Allianz Oberösterreich: Die Post bringt allen was?

Stellungnahme der Kath. Kirche Steiermark: Keine Pakete am Sonntag

Wo bleibt der Arbeitnehmerschutz bei dieser Hitze?

Die Politik ist gefordert, Gesetze zum Schutz der Arbeitnehmer zu entwickeln, weil arbeiten bei dieser enormen Hitze nicht mehr zumutbar ist.

Leider fehlen immer noch verbindliche Regelungen in vielen Bereichen.

Das in der Post die Bereitstellung von Mineral eingestellt wurde und dazu die FSG Mehrheitsfraktion nichts zu sagen hat, zeigt ein klares Bild.

Wäre im Jahr einer Wahl wahrscheinlich anders!

 

Hitzerekord: FCG fordert Dienstplanerleichterungen/ früheren Dienstbeginn

Hitzerekord: FCG fordert Erleichterungen

Bis zu 38 Grad sollen die Temperaturen in dieser Woche steigen. Voraussichtlich wird am Donnerstag der Höhepunkt erreicht werden.

Daher fordern wir nicht nur einen früheren Dienstbeginn, sondern auch diese Minusvarianten endlich zu beenden, weil eine zusätzliche Belastung bei diesen Temperaturen nicht hinnehmbar ist.

 

 

FCG News: Unmut auch bei Dienstplänen am Schalter

Bekanntlich wurde die Dienstplangestaltung in den Filialen in Form einer Betriebsvereinbarung bei der Schlichtungsstelle, mit Zustimmung des Vertreters des Zentralausschusses (fsg) vor mehreren Jahren umgesetzt.

In letzter Zeit kommt es vermehrt zu Fällen, dass die Kolleg:innen Minuszeiten aufbauen müssen, obwohl eine höhere Schalterbesetzung aus unserer Sicht notwendig wäre. Diese ist nur teilweise mit einer geringeren Benachrichtigungsquote zu rechtfertigen.

Wenn das Personal zur Verfügung steht, wäre es sicher vernünftiger Verkaufsaktionen der Post, A1 oder Bankprodukte zu organisieren, statt bewusst Minusstundenreserven aufzubauen, die teilweise wieder verfallen werden.

Das Bundesverwaltungsgericht hat zumindest in einem Fall bei einem Schalterbeamten entschieden, dass Minusstunden gegen Plusstunden zu rechnen nur bei einem Jahresdienstplan möglich ist. Das ist jedoch bei dieser BV nicht der Fall, weil immer dienstags für die Folgewoche der Dienstplan/ Diensteinteilung bekannt gegeben wird.

Als FCG erwarten wir daher, dass mit Augenmaß agiert wird, weil sonst mit Sicherheit weitere rechtliche Auseinandersetzungen kommen werden.

 

 

 

Antwort auf FCG Kritik bzgl. Einstellung „Mineral an Hitzetagen“

Lieber Andreas,

die Gesundheit unserer Mitarbeiter*innen ist uns wichtig. Gerade in den heißen Sommermonaten gilt es durch dir höhere Belastung durch höhere Temperaturen und Sonnenlicht ein besonderes Augenmerk auf die körperliche Gesundheit zu legen.

Wie letzte Woche telefonisch besprochen haben wir uns nicht gegen eine Maßnahme entschieden, sondern für eine nachhaltige Lösung für unsere Mitarbeiter*innen in der Zustellung – sprich eine hochwertige Mehrwegflasche statt Plastikflaschen. Das mit 01.01.2025 eingeführte Flaschenpfand war nicht ausschlaggebend aber wäre eine zusätzliche Komplikation in der Abwicklung gewesen.

Durch die durchwegs hohe Qualität des Trinkwassers in Österreich ist eine Beschaffung von Mineralwasser nicht notwendig. Angeblich ist das nicht an allen unserer Standorte gegeben – dem gehe ich nach. Auch dafür werden wir eine Lösung finden.

Ausgegeben wurde eine hochwertige Stahlflasche mit Postbranding – zusätzlich zur gelben Wasserflasche, die man beim Onboarding erhält – eine Tube Sonnencreme.

Wie du weisst ist mir die Kommunikation und Nachvollziehbarkeit unserer Maßnahmen wichtig. Kommuniziert habe ich diese Maßnahme in unserem DiDi (Dialog Distribution) an alle Standortleiter*innen und per Aussendung und Video an unsere Mitarbeiter*innen in der Zustellung.

Im Rahmen dieser Kommunikation (Anschreiben als pdf im Anhang – inkl. Link/QR-Code zum Video) habe ich das sehr wichtige Thema der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) als Beilage auch adressiert (siehe pdf Tipps von unseren Arbeitsmediziner*innen im Anhang).

 

Hier nochmal separat der Link zum Video: Dein Hitzepaket für den Sommer

Ich hoffe damit ist der Hintergrund, der Mehrwert und der Hintergrund für dich nachvollziehbar.

Liebe Grüße

Matthias (Hofmann)

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Auszug an Schreiben an den Vorstand:

Angeblich wird die Regelung bzgl. Mineralwasser an Hitzetagen, welche seit 2006 in Kraft ist, heuer nicht angewendet bzw. fällt dem Sparstift zum Opfer.

Nach meiner Information soll das Flaschenpfand ein wesentlicher Grund dafür sein.

Wenn man von rund 20 Hitzetagen von 30 Grad ausgeht, würde das Pfand pro Mitarbeiter:in lediglich 5 Euro betragen, sodass diese Mehrkosten sicher nicht überbordend sind. Umgerechnet sind das 2 Wurstsemmeln!

 Ich ersuche daher, die Mineralwasserregelung auf heuer wieder in Kraft zu setzen, immerhin konnte diese Regelung auch in deutlich schwierigeren Zeiten in der Vergangenheit aufrechterhalten werden.

Mit besten Grüßen

Andreas

 

ANDREAS SCHIEDER

Österreichische Post AG

Zentralausschuss – UZ

 

15 Filialen zur Schließung angemeldet

Die Post hat am 20. Mai mitgeteilt, dass beabsichtigt ist weitere 15 Postfilialen schließen zu wollen.

Die Regulierungsbehörde prüft derzeit wie im Gesetz vorgesehen, ob die wirtschaftliche Weiterführung möglich ist oder nicht und kann Schließungen auch untersagen, wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen. https://www.rtr.at/TKP/was_wir_tun/post/startseite.de.html

Als FCG treten wir weiterhin für die Mindestanzahl von eigen betrieben Filialen ein, weil eine erfolgreiche Bank und ein Geschäftsaufbau im Telekombereich nur mit motivierten, eigenen Mitarbeiter:innen möglich sein wird.

 

 

Post und FSG kündigen Minusvariante ab 2. Juni an

Wie aus der Dienstanweisung der Post, sowie auch auf der Aussendung der fsg  (Köhler) zu entnehmen war, wird die Minusvariante mit 2. Juni umgesetzt. Zusätzlich wird im Juni auch auf jenen Dienststellen die nicht einmal die Minusvariante systemisiert haben, ebenfalls ein ähnliches Minus- Modell kurzfristig eingeführt.

Zusätzlich gibt es auch Einschnitte bei der Auszahlung der Mitbesorgungsstunden, weil von der Tagesbetrachtung auf Monatsbetrachtung umgestellt wird.

Dafür braucht das Unternehmen keinen zusätzlichen Beschluss des Zentralausschusses, weil dies bereits bei der Ist Zeit BV, welche seinerzeit mit den Stimmen der fsg beschlossen wurde, abgedeckt ist.

Weggelassen hat der ZA Vorsitzende in seiner Aussendung, dass auch die Mitbesorgungsregelung für Mitarbeiter:innen ab dem 50. Lebensjahr, bis Ende Sep. 2025 ausgesetzt wurde. Tourenvergaben finden in dieser Zeit ebenfalls nicht statt.

Verhindert werden konnte, dass Mitbesorgungen gegen das Überstundenpausschale gerechnet werden, sodass zumindest dieser Bereich noch erhalten bleibt. Das wäre allerdings nur mit Beschluss des Zentralausschusses möglich gewesen, bei dem wir als FCG deutlich dagegen gestimmt hätten.

Wir werden demnächst auch auf den Dienststellen direkt über diese Änderungen informieren und sofort aufzeigen sollten unzumutbare Arbeitszeitüberschreitungen auftreten.

Interessanterweise hat nun sogar das Unternehmen selbst, den 150 Stundenkorridor als zu hoch bezeichnet und überlegt diesen auf 100 Stunden abzusenken. Darüber soll es noch Gespräche geben….

Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung!

 

Prämie für unfallfreies Fahren unbedingt notwendig

Als FCG treten wir seit Jahren dafür ein, unfallfreies Fahren auch im Zustellbereich mit einer Prämie zu bonifizieren. 

Wir sind davon überzeugt, dass mit Fahrsicherheitstrainings sowie  mit einem Umfeld von weniger Mitbesorgungen, die Schäden reduziert werden können. Ein Anreiz einer Prämie kann das noch unterstützen.

Vonseiten der Gewerkschaft braucht es bessere Unterstützung, vor allem in der Frage der Regressforderungen gegenüber Mitarbeiter:innen!

FCG, wir für Euch!