Weiterer FCG Antrag für freien Sonntag

Der Sonntag, sollte so weit als möglich, der Tag für Familie, Freunde und Erholung sein.

Nach Vorbild des stationären Handels, braucht es für die Paketzustellung klare gesetzliche Zustellfenster, an die sich dann alle Anbieter am Markt halten müssen.

Nur so ist es offensichtlich möglich, einen ausreichenden Arbeitnehmer:innenschutz sicherzustellen.

Daher wurde ein entsprechender Antrag seitens des nö aab- fcg AK Fraktion der Arbeiterkammer Niederösterreich, am 14 November 2025 bei der Vollversammlung eingebracht!

Außerdem braucht es faire Regelungen in der Paketzustellung für alle Anbieter, um auch faire Löhne für alle sicherzustellen!

befristete Regelung der Rayonsvergabe bald in Kraft

In Kürze wird das Unternehmen eine Regelung zur Rayonsvergabe wieder in Kraft setzen. Bekanntlich haben wir als FCG immer dafür plädiert, weiterhin die Regelung bzgl. Dienstalter anzuwenden.

Das Unternehmen wird nun zusätzlich einige Kriterien, wie Rayonspflege (Veränderungen bei Abgabestellen) sorgsamer Umgang mit Betriebsmittel, sowie Zustellqualität und zeitliche Kriterien aufnehmen.

Die Vergaben sollen in den nächsten Wochen erfolgen, wobei  bis 31. März 2026 in die Zukunft wirkende Regelungen der Vergabe von Arbeitsplätzen, verhandelt werden sollen.

Inhaltlich sind wir mit einigen Punkten nicht ganz einverstanden, weil Ungerechtigkeiten nicht ausgeschlossen werden können. Diesbezüglich wird es noch Auswertungen geben und Anfang Dezember eine Evaluierung erfolgen.

Zustellbezirke nur auf dem Papier gleich

Jeder Springer in den Zustellbasen wird es vermutlich wissen. Die Zustellbezirke sind nur auf dem Papier gleich- es gibt große Unterschiede.

Für uns als FCG ist Gerechtigkeit nicht nur ein Schlagwort, sondern ist ein wesentlicher Bestandteil der Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen.

Aus diesem Grund wurden mehrere Initiativen und Interventionen von Andreas Schieder vom Zentralausschuss gestartet und in Kärnten unter Vorsitz von Adam Krampf, eine Probezählung in einigen Zustellbasen durchgeführt.

Es wurde dabei festgestellt, dass mehrere Rayone deutlich über der systemisierten Menge waren, sodass nun eine offizielle Wochenzählung diesmal begleitet von der Systemisierungsabteilung in der Zustellbasis St. Veit durchgeführt wird.

Das Team von Dietmar Adelbrecht ( Planung Distribution ) und Herr Janko Herbert ( Prozesse Distribution ) führen die Zählung der Sendungsmengen  von Montag bis Freitag durch.

Zusätzlich wurde von Seiten der IT die Voraussetzung geschaffen, die Daten auch elektronisch zu verarbeiten und entsprechend zuzuordnen.

Dies ist ein erster Schritt zu mehr Gerechtigkeit, jedoch müssen auch faire Zeitwerte angewendet werden, die zu Zustellbezirken führen, die auch bewältigbar sind.

Außer Streit gestellt wurde, dass in Kärnten und wahrscheinlich bald in allen Bundesländern, eine Wochenzählung für den Aufteilungsschlüssel vor eventuellen Systemisierungen gemacht werden.

 

 

Rote Post FSG in Wien zerstritten

Nach wie vor ist die Mehrheitsfraktion FSG untereinander zerstritten, weil offenbar der Umgang mancher Funktionäre nicht passend war.

Vorige Woche wurden auf Antrag des Vorsitzenden des Personalausschusses Wien beide FSG Stellvertreter der Funktion enthoben. 

Neuer 1. Stellvertreter des Personalausschusses Wien ist Kurt Holzer (fsg), als zweiten Stellvertreter wurde nun

Andreas Bortolotti (FCG) gewählt.

Als FCG stehen wir für Zusammenarbeit nur im Sinne der Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung!

 

FCG Kritik an weiteren Schließungsplänen

Ende September wurden seitens der Post weitere Filialen zur Schließung bzw. zur Umwandlung in Postpartner angemeldet.

Die Regulierungsbehörde prüft wie im Gesetz vorgesehen, ob die wirtschaftliche Weiterführung möglich ist oder nicht und kann Schließungen auch untersagen, wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen. https://www.rtr.at/TKP/was_wir_tun/post/startseite.de.html

Als FCG treten wir weiterhin für die Mindestanzahl von eigen betriebenen Filialen ein, weil eine erfolgreiche Bank und ein Geschäftsaufbau im Telekombereich nur mit motivierten, eigenen Mitarbeiter:innen möglich sein wird.

2214 Auersthal
2333 Leopoldsdorf bei Wien
2361 Laxenburg
2440 Gramatneusiedl
2763 Pernitz, Niederösterreich
3032 Eichgraben, Niederösterreich
3071 Böheimkirchen
3160 Traisen
4053 Haid bei Ansfelden
4540 Bad Hall
4861 Schörfling am Attersee
5270 Mauerkirchen
6200 Jenbach
6342 Niederndorf bei Kufstein
8786 Rottenmann
8962 Gröbming
9141 Eberndorf
9433 St. Andrä, Lavanttal

FCG fordert mehr Eigenpersonal statt Frächter

Offenbar gibt es immer mehr Bereiche, die statt das Eigenpersonal zu stärken auf „Frächtereinsatz“ setzen. Diese Vorgangsweise wird von uns als FCG Personalvertreter:innen abgelehnt, weil das aus unserer Sicht für die Zukunft nachteilige Auswirkungen haben wird. Pakete auslagern um damit bei Systemisierungen einzusparen, ist genau das Gegenteil von dem was notwendig wäre, kritisiert Andreas Schieder von der FCG Personalvertretung.

Die Regierung sieht er in der Frage von der Schaffung von fairen Wettbewerbsbedingungen in der Paketzustellung am Zug. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse müssen zurückgedrängt und Arbeitsverhältnisse die einem Kollektivvertrag unterliegen müssen in Zukunft auch in der Post/Paketbranche die Normalität werden, so Andreas Schieder abschließend!

 

FCG weiterhin gegen Zusatzminus-Varianten

Die Paketmengen in der Vorwoche waren in manchen Basen fast wie vor Weihnachten, obwohl vielerorts Minussommervarianten umgesetzt wurden.

Außerdem kam es bei vielen Kolleg:innen zum Stundenaufbau, weil die Prognosen auch nicht überall stimmten.

Wir sehen eindeutig eine Mitverantwortung der FSG Mehrheitsfraktion an diesem Sparsommer!

FCG für freien Sonntag- Pressemeldungen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

als FCG fordern wir faire Rahmenbedingung für unsere Zusteller/innen ein und wollen keine Ausweitung der Sonntagsarbeit in Österreich.

Pressemeldungen:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250715_OTS0026/fcg-oeaab-ak-poeltl-gesetzliche-regelung-zum-schutz-der-paketzustellerinnen

https://steiermark.orf.at/stories/3313782/#:~:text=Die%20Sonntagszustellung%20ist%20ein%20Service,Euro%20pro%20Paket%20die%20Rede.

 

 

 

fsg Vertreter verteilen abgelaufenes Mineral in NÖ

Von der FSG Vertretern groß vermarktete Mineralwasseraktion in Mistelbach wird zum Skandal.

Einige Kollegen wunderten sich, weil diese Flaschen keinen Pfand aufwiesen. Der eine oder andere war auch vom Geschmack nicht ganz überzeugt.

Ein Blick auf das Ablaufdatum hat gereicht um diese Fragen zu beantworten.

Das Wasser war bereits seit April 2025 abgelaufen! Unglaublich!

 

 

 

Allianz für den freien Sonntag warnt vor Ausweitung der Sonntagsarbeit

PRESSEAUSSENDUNG
Allianz für den freien Sonntag warnt vor Ausweitung der Sonntagsarbeit bei der Post

 Die Österreichische Post stellt seit Kurzem auch sonntags Pakete zu – nach Wien nun auch in Linz und bald in Graz. Die Allianz für den freien Sonntag Österreich schlägt Alarm: Der arbeitsfreie Sonntag gerät zunehmend unter Druck. Die Allianz warnt vor den gesellschaftlichen Folgen dieser Entwicklung und fordert ein klares Bekenntnis zum Sonntagsschutz.

 (Wien, 9. Juli 2025) Mit großer Sorge beobachtet die Allianz für den freien Sonntag Österreich die aktuelle Entwicklung rund um die Sonntagszustellung von Paketen durch die Österreichische Post. Nachdem Ende Oktober ein entsprechendes Pilotprojekt in Wien gestartet wurde, erfolgte eine schrittweise Ausweitung auf weitere Bezirke. Nun wird die Sonntagszustellung auch auf Linz ausgedehnt – ab dem 29. Juni werden dort erstmals Pakete auch am Sonntag zugestellt. In Kürze soll auch Graz folgen.

„Diese Entwicklung stellt einen klaren Dammbruch dar“, warnt die Allianz. „Der arbeitsfreie Sonntag ist ein hohes gesellschaftliches Gut, das nicht leichtfertig für wirtschaftliche Interessen geopfert werden darf. Die Ausweitung der Sonntagsarbeit gefährdet nicht nur die Gesundheit und das soziale Leben der Beschäftigten, sondern untergräbt auch den gesellschaftlichen Konsens über den Sonntag als gemeinsamen Ruhetag.“

Philipp Kuhlmann, gewerkschaftlicher Sprecher der Allianz appelliert an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, die langfristigen Folgen dieser Entscheidung zu bedenken und sich für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags einzusetzen. „Was heute als Ausnahme beginnt, kann morgen zur Regel werden. Wir fordern ein klares Bekenntnis zum Sonntagsschutz – auch im digitalen Zeitalter.“

Rund 444.000 Menschen in Österreich arbeiten bereits regelmäßig sonntags, etwa im Bereich der öffentlichen Sicherheit, im Tourismus, im öffentlichen Verkehr, in der Pflege oder in Krankenhäusern.

Die Allianz für den freien Sonntag bedankt sich bei diesen Menschen sehr herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz – sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Funktionieren unserer Gesellschaft.

„Wir sagen Danke an alle, die am Sonntag arbeiten müssen, damit unsere Gesellschaft funktioniert. Aber genau deshalb braucht es auch einen klaren Schutz für alle anderen – damit der Sonntag nicht zum ganz normalen Werktag wird.“

Stellungnahme der Allianz Oberösterreich: Die Post bringt allen was?

Stellungnahme der Kath. Kirche Steiermark: Keine Pakete am Sonntag