Frauenbildungsklausur: Wissen und starke Impulse für die Zukunft

Drei Tage voller Inspiration, Austausch und persönlicher Weiterentwicklung prägten die diesjährige Frauenbildungsklausur in Pöllau. Im Mittelpunkt standen aktuelle und gesellschaftlich hochrelevante Themen wie Gewaltprävention, generationsübergreifendes Arbeiten sowie moderne Kommunikationsformen durch die Erstellung von Videos. Diese Schwerpunkte boten den Teilnehmerinnen nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten zur praktischen Anwendung und zum intensiven Erfahrungsaustausch.

Ein besonderes Highlight der Frauenbildungsklausur stellte der Gewaltpräventionskurs dar, der von Christian Paul und seinem engagierten SCL-Team www.slcg.at – Helga, Agnieszka und Manuel – professionell und mit viel Herzblut gestaltet wurde. Mit ihrer authentischen Art gelang es ihnen, den Teilnehmerinnen wichtige Werkzeuge für mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein mitzugeben. Die gelungene Mischung von Theorie und praxisnahen Übungen sorgte für nachhaltige Eindrücke zum Erkennen von Gefahrensituationen, zur Stärkung des eigenen Sicherheitsbewusstseins sowie zum richtigen Handeln in Kritischen Momenten. Dies machte diesen Programmpunkt zu einem der meistdiskutierten und meistgeschätzten Themen der gesamten Klausur.

Ebenso spannend und zukunftsweisend war das Referat von Margit Schuss zum Thema „Generationsübergreifendes Arbeiten“. In einer Arbeitswelt, in der unterschiedliche Generationen mit verschiedensten Erfahrungen, Erwartungen und Arbeitsweisen aufeinandertreffen, wurde aufgezeigt, wie Vielfalt zu einer echten Stärke werden kann.

Ein weiterer Höhepunkt war der Workshop zum Erstellen und Gestalten von Videos, der von FCG-Bundesorganisationsreferent Alexander Jansa geleitet wurde. Die Teilnehmerinnen erhielten wertvolle Einblicke, wie moderne Medien gezielt eingesetzt werden können, um Botschaften sichtbar zu machen, Menschen zu erreichen und Begeisterung zu wecken. Mit viel Kreativität und Engagement wurden Ideen entwickelt und praktische Tipps vermittelt, die künftig in der gewerkschaftlichen Arbeit und Kommunikation eingesetzt werden können. Dieser Programmpunkt zeigte eindrucksvoll, wie wichtig zeitgemäße Kommunikationsformen für eine erfolgreiche Interessenvertretung sind.

Ein weiterer Programmpunkt waren die Berichte von GPF FCG-Bundesvorsitzendem Manfred Wiedner und seinem Stellvertreter Andreas Schieder. Sie informierten die Teilnehmerinnen über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Gewerkschaft, bevorstehende Herausforderungen sowie zukünftige Schwerpunkte der gewerkschaftlichen Arbeit.

Neben den fachlichen Inhalten war die Klausur auch von vielen emotionalen Momenten geprägt. Besonders bewegend war die Verabschiedung der langjährigen GPF-Bundesfrauenvorsitzenden Ulrike Ernstbrunner von der GPF FCG-Vorsitzenden Maria Klima. Mit persönlichen Worten, großer Wertschätzung und sichtbarer Dankbarkeit wurde ihr Engagement für die Frauenarbeit gewürdigt.

FCG-Bundesfrauenvorsitzende Maria Klima zeigte sich von der positiven Stimmung und dem großen Engagement der Teilnehmerinnen beeindruckt. „Diese Klausur hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig Weiterbildung, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind. Die Begeisterung und der aktive Austausch aller Teilnehmerinnen sind Motivation und Auftrag zugleich, die Frauenarbeit weiterhin mit voller Kraft voranzutreiben“.