Gespenster beim Theater im Bauernhof

Am Samstag war es wieder so weit, der FCG Personalausschuss lud zum Theater im Bauernhof zur Sondervorstellung „G´spenstermacher“.

Da mit Tradition und hoher Beliebtheit verbunden, war das Theater wieder bis auf den letzten Platz restlos ausgebucht. 500 Menschen ließen es sich nicht nehmen einige Stunden lang, einen herzhaft lachenden Abend zu verbringen.

Einleitend begrüßte Christian Höllerbauer zum bereits 17. mal im Theater am Bauernhof, wobei begrüßt und zum Lachen bereit waren auch der FCG Vorsitzende Manfred Wiedner und die Zentralausschussmitglieder Andreas Schieder und Maria Klima.

Trotz einer etwas kühlen Nacht kam bei den Gästen gute Stimmung auf, sorgten doch zwei besonders umtriebige Geister für eine Mehrzahl an Lachern.

Gut gelaunt mit viel Applaus ging der Abend zu Ende, wobei die Vorfreude auf nächstes Jahr schon allen in den Augen abzulesen war.

 

Strobl am Wolfgangsee

Pensionsservice in der Paketlogistik Kalsdorf

Der Beratungstag mit dem Pensionsexperten Raimund Taschner in der Paketlogistik 8401 Kalsdorf wurde ab 5 Uhr Früh von der Kollegenschaft regelgerecht gestürmt. Das VPA Team Graz unter Federführung von Martin Pieler und Helge de Vries hatten diesen Pensionsberatungstag initiiert und nahezu alle Kolleginnen und Kollegen haben diese tolle Serviceleistung der FCG in Anspruch genommen.

Es wurden dabei zahlreiche Pensionsberechnungen direkt auf der Dienststelle realisiert und viele offene Fragen wie zum Beispiel zur Schwerarbeiterregelung und zur §14 Pensionierung wurden zur vollsten Zufriedenheit beantwortet.

FCG setzt sich im ÖGB Kongress mit ihrem Antrag auf Bezahlung der 30 minütigen Pause durch

Obwohl am 8. März 2018 in der GPF zeitgerecht eingebracht, wurde der Antrag der FCG auf Bezahlung der 30 minütigen Pause und damit einer 37,5 Stundenwoche, im Präsidium der Postgewerkschaft dieser Antrag mit den Stimmen der FSG Mehrheit zurückgezogen und abgelehnt.

Um euch zu euren Recht zu verhelfen, hatten wir daher nur die Chance, diesen wortgleich eingebrachten Antrag als Initiativantrag direkt an das höchste Gremium unserer Gewerkschaft, welches nur alle 5 Jahre tagt, an den ÖGB Bundeskongress heranzutragen. Durch die Unterstützung der FCG Delegierten aus allen Einzelgewerkschaften war es auch möglich, die notwendigen Unterschriften von den ordentlich Delegierten zum ÖGB Kongress zu sammeln.

Von Andreas Schieder eingebracht und toll vorgetragen, wurde unser Antrag nun mit Priorität 1 einstimmig vom gesamten ÖGB Bundeskongress angenommen. Noch haben wir es nicht ganz geschafft, aber durch die Solidarität vieler aufrechter, sozialdemokratischer, kommunistischer und unabhängiger Gewerkschafter aus allen Bereichen, die unseren Antrag unterstützt haben, sind wir unserem Ziel, auf Einführung einer 37,5 Stunden Woche, wieder einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

Wortmeldung von Andreas Schieder zum Initiativantrag

Absolute Freiwilligkeit beim 12 Stunden Tag

So sieht effiziente christlich-soziale Arbeitnehmerpolitik aus! Die absolute Freiwilligkeit wurde von uns, der FCG Post, als unabdingbares Muss direkt bei Klubobmann Gust Wöginger gefordert und nun wird sie auch umgesetzt. Dies bedeutet für den Arbeitnehmer, dass er sich in Zukunft wirklich aussuchen kann, ob er längere Dienstabschnitte und damit einhergehend auch mehr Freizeitblöcke haben möchte, oder nicht.

Unsere christlich-sozialen Werte stellen eben den Menschen in den Mittelpunkt, politische Parteien haben für den Menschen da zu sein und nicht umgekehrt!

Seitenweise jahrelang Dinge zu fordern bringt dem Arbeitnehmer genau gar nichts, es sind die Dinge, die umgesetzt werden, die wirken.  

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Eurofedop Seminar in Wien

24 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus dem Westbalkan (Kroatien, Republika Srbska, Bosnien Herzegowina, Serbien, Kosovo, Mazedonien, Albanien) haben sich heute auf Einladung der Eurofedop im Bildungszentrum der GÖD in der Fischerstiege getroffen.

Bestens organisiert vom Eurofedop Generalsekretär Bert van Calenberg (Belgien), wurde zu Beginn eine Videobotschaft von Gio Hahn eingespielt.

Schwerpunktthema des Seminars ist der Kapazitätsaufbau für den sozialen Dialog im Post-  und Telekommunikationssektor in den nicht EU – Mitgliedsstaaten.

Der Präsident des europäischen Berufsrates Manfred Wiedner, welcher auch mit Sitz und Stimme ein Mandat in Brüssel im sektoralen Sozialdialog Post hat, betonte in seiner Grußansprache die Notwendigkeit des sozialen Dialoges zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor allem im Hinblick auf den immer stärker werdenden Digitalisierungsgrad, gerade in den Sparten von Post und Telekom.

Nächste Termine:

  1. Juli 2018: Plenarsitzung des sektoralen Sozialdialogs in Brüssel
  2. November 2018: Arbeitsgruppensitzung von Post und Telekom in Graz, auf Einladung der Österreichischen FCG Post/Telekom
  3. Dezember 2018: Plenarsitzung des Europäischen Berufsrates für Post und Telekom in Brüssel

Auch international:
GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

Sommer Angebot Saalbach von post.sozial

Die Postler und der 12 Stunden Tag

Die von der Bundesregierung geplante Änderung des Arbeitszeitgesetzes für mehr Flexibilisierung ist natürlich genau zu hinterfragen, kann es auf der einen Seite natürlich Vorteile für Pendler und Freizeitgestaltung geben, besteht natürlich auch die Gefahr, dass ein weniger netter Chef versucht sich Überstundenzuschläge zu ersparen und die ArbeitnehmerInnen auch entsprechend unter Druck setzt. Hier haben wir bereits mit hochrangigen Vertretern der Regierung gesprochen, dass die Freiwilligkeit für die ArbeitnehmerInnen im Gesetz verankert werden muss.

Für uns Postler stellt sich das alles leider ganz anders dar, denn

  • Die Beamten und Vertragsangestellten sind ohnehin vom Arbeitszeitgesetz ausgenommen und müssten schon immer bis zu 13 Stunden pro Tag arbeiten!
  • Durch die Unterschrift von Köstinger (fsg) zur Istzeit, müssen die Zusteller nicht nur 150 Stunden gratis arbeiten (also gar keine Bezahlung und kein Zuschlag), sie werden auch noch mit „Beschleunigungsgesprächen“ unter Druck gesetzt, wenn sie an die Obergrenze der 150 Stunden kommen!
  • Die KV-Neu dürfen „nur“ 10 Stunden pro Tag arbeiten (also wo ist der 8 Stunden Tag bei der Post?) und wenn sie den Zustellgang abbrechen müssen, haben sie am nächsten Tag die zusätzliche Belastung. Wir als FCG streben hier die 4 Tage Woche an. Viermal 10 Stunden pro Woche müssen genug sein! Daher mehr und bessere Freizeitgestaltung für unsere Kolleginnen und Kollegen mit KV-Neu Vertrag.
  • Köstinger verhindert auch gemeinsam mit dem Management die von der FCG in 30 Gerichtsverfahren endgültig vor dem Verwaltungsgerichtshof gewonnene bezahlte Pause! Die Postler arbeiten also seit Jahren um 2,5 Stunden zu viel in der Woche. Auch alle Kolleginnen und Kollegen des Filialnetzes müssten eben nur 7,5 Stunden pro Tag am Schalter stehen.
  • Die FCG wird diese 37,5 Stundenwoche umsetzen und drei Jahre rückwirkend die halbe Stunde pro Tag als Überstunde samt Zuschlag für alle einklagen.
  • Schlimmer noch, es wird auch dann eine 30-minütige Pause nach 6 Stunden Tagesarbeitszeit abgezogen, wenn gar keine Pause gemacht wurde. Dies bedeutet eine 42,5 Stundenwoche. Und alles mit Unterschrift des FSG Vorsitzenden!! Das war auch der Grund, warum die FCG letztendlich nach langen Verhandlungen dieser Betriebsvereinbarung NICHT  zugestimmt hat.

Natürlich werden die Gewerkschafter der FCG Post solidarisch die Bemühungen des ÖGB unterstützen, ein möglichst arbeitnehmerfreundliches Gesetz für alle Sparten der Arbeitswelt zu bekommen. Aber zuerst ist es unsere Pflicht, die Arbeitsbedingungen bei der Post zu verbessern.

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

Vor Gericht

Mehrmals im Monat unterstützten die Vertreter der FCG die Kolleginnen und Kollegen als Zeugen vor Gericht. Heute sind Manfred Wiedner und Andreas Schieder  vom Zentralausschuss wieder zum Landesgericht nach Salzburg gefahren, um einen Kollegen zu seinem Recht zu verhelfen. Die Mühlen des Gesetzes mahlen zwar langsam, aber sie mahlen. Wir Christgewerkschafter werden nicht müde, alle diese notwendigen Verfahren zu führen, wenn es darum geht, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und Gerechtigkeit zu schaffen.
Es wird Zeit, dass sich endlich etwas zum Besseren verändert, daher

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

Tolles Grillfest der Zustellbasis 8200 Gleisdorf

Der beliebte VPA-Vorsitzende, Hans Zengerer, hat zum Grillfest seiner Zustellbasis 8200 Gleisdorf geladen und nahezu alle sind der netten Einladung gefolgt. Auch zahlreiche Pensionisten waren gekommen um die leckeren Grillkoteletts und Bratwürste mit einem „kühlen Blonden“ in der lustigen Kollegenrunde zu genießen. Raimund Taschner vom Zentralausschuss und Christian Höllerbauer vom Personalausschuss waren ebenso vom leckeren Kulinarium und von der tollen Stimmung der Kollegenschaft begeistert.

Der einhellige Tenor: Danke für die tolle Organisation. Es war ein lässiges Grillfest unter Freunden!