15 Filialen zur Schließung angemeldet

Die Post hat am 20. Mai mitgeteilt, dass beabsichtigt ist weitere 15 Postfilialen schließen zu wollen.

Die Regulierungsbehörde prüft derzeit wie im Gesetz vorgesehen, ob die wirtschaftliche Weiterführung möglich ist oder nicht und kann Schließungen auch untersagen, wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen. https://www.rtr.at/TKP/was_wir_tun/post/startseite.de.html

Als FCG treten wir weiterhin für die Mindestanzahl von eigen betrieben Filialen ein, weil eine erfolgreiche Bank und ein Geschäftsaufbau im Telekombereich nur mit motivierten, eigenen Mitarbeiter:innen möglich sein wird.

 

 

Post und FSG kündigen Minusvariante ab 2. Juni an

Wie aus der Dienstanweisung der Post, sowie auch auf der Aussendung der fsg  (Köhler) zu entnehmen war, wird die Minusvariante mit 2. Juni umgesetzt. Zusätzlich wird im Juni auch auf jenen Dienststellen die nicht einmal die Minusvariante systemisiert haben, ebenfalls ein ähnliches Minus- Modell kurzfristig eingeführt.

Zusätzlich gibt es auch Einschnitte bei der Auszahlung der Mitbesorgungsstunden, weil von der Tagesbetrachtung auf Monatsbetrachtung umgestellt wird.

Dafür braucht das Unternehmen keinen zusätzlichen Beschluss des Zentralausschusses, weil dies bereits bei der Ist Zeit BV, welche seinerzeit mit den Stimmen der fsg beschlossen wurde, abgedeckt ist.

Weggelassen hat der ZA Vorsitzende in seiner Aussendung, dass auch die Mitbesorgungsregelung für Mitarbeiter:innen ab dem 50. Lebensjahr, bis Ende Sep. 2025 ausgesetzt wurde. Tourenvergaben finden in dieser Zeit ebenfalls nicht statt.

Verhindert werden konnte, dass Mitbesorgungen gegen das Überstundenpausschale gerechnet werden, sodass zumindest dieser Bereich noch erhalten bleibt. Das wäre allerdings nur mit Beschluss des Zentralausschusses möglich gewesen, bei dem wir als FCG deutlich dagegen gestimmt hätten.

Wir werden demnächst auch auf den Dienststellen direkt über diese Änderungen informieren und sofort aufzeigen sollten unzumutbare Arbeitszeitüberschreitungen auftreten.

Interessanterweise hat nun sogar das Unternehmen selbst, den 150 Stundenkorridor als zu hoch bezeichnet und überlegt diesen auf 100 Stunden abzusenken. Darüber soll es noch Gespräche geben….

Für Rückfragen stehen wir jederzeit zur Verfügung!

 

Prämie für unfallfreies Fahren unbedingt notwendig

Als FCG treten wir seit Jahren dafür ein, unfallfreies Fahren auch im Zustellbereich mit einer Prämie zu bonifizieren. 

Wir sind davon überzeugt, dass mit Fahrsicherheitstrainings sowie  mit einem Umfeld von weniger Mitbesorgungen, die Schäden reduziert werden können. Ein Anreiz einer Prämie kann das noch unterstützen.

Vonseiten der Gewerkschaft braucht es bessere Unterstützung, vor allem in der Frage der Regressforderungen gegenüber Mitarbeiter:innen!

FCG, wir für Euch!

3. März Welttag des freien Sonntag

FCG NEWS: Ergebnis Umfrage Teil 3

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Mit den Ergebnissen der Umfrage und den daraus resultierenden Handlungsfeldern, werden wir die Gespräche mit dem Vorstand weiterführen, um tatsächlich beim Thema Fahrzeugeinsatz und Beschaffung Verbesserungen zu schaffen.

FCG, weil wir für Euch sind!

Ergebnisse FCG Mitarbeiter*innen Befragung Teil 1

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Danke an alle Mitarbeiter:innen, die an der anonymen FCG Befragung teilgenommen haben. Wie im Vorfeld kommuniziert werden wir die Ergebnisse in drei Teilen veröffentlichen, damit eine bessere Übersicht ermöglicht wird.

Ergebnisse im Detail:

Bei den ersten vier Fragen ist klar zu erkennen, dass rund 1/3 der Beschäftigten derzeit nicht zufrieden mit der jetzigen Situation in der Post sind. Der große Arbeitsdruck, sowie nicht ausreichende Urlaubsplanung dürften dafür die Hauptgründe sein. Eine gerechte Aufteilung der Arbeitslast durch bessere Systemisierungen und ausreichend Personal für die Urlaubsplanung sind daher weiterhin die FCG Forderungen an das Management!

FCG fordert gesetzliche Regelung zum Schutz der Paketzusteller/innen ein

Das Paketgeschäft steht im starken Wettbewerb, teilweise mit Firmen die ihre Zusteller über EPU`s beschäftigen. Die Gewerkschaft nennt solche Konstruktionen „prekäre Beschäftigung“.

  1. Daher ist unser Vorschlag beim Transport, der Verteilung und Zustellung von Paketen eine prozentuelle Mindestanzahl von eigenen Arbeitnehmern auch gesetzlich sicherzustellen, um prekäre Beschäftigung zu reduzieren.

Außerdem braucht es Regelungen, die zur Gewichtsreduzierung der Pakete beitragen. Derzeit liegt die Grenze bei 31,5 kg, welche teilweise auch noch überschritten wird.

Mit der steigenden Anzahl von weiblichen Mitarbeiterinnen ist dies unzumutbar, daher fordern wir eine schrittweise Reduzierung zunächst auf maximal 25 kg, sofern diese Sendung von einer Person zugestellt werden müssen.

FCG, wir für Euch!

 

PS: Beim Begriff „Paketzusteller“ sind natürlich auch die Zusteller/innen in der Verbundzustellung mitgemeint. Natürlich soll die Gewichtsreduzierung generell gelten.

 

FCG fordert Gewichtsbeschränkung bei Paketen

Tagtäglich erhalten wir Mitteilung von den Kolleg:innen, dass mittlerweile die Anzahl der überschweren Pakete zunimmt.

Derzeit ist eine Beförderung von Paketen bis zu einem Gewicht von 31,5 kg in der Post AG erlaubt.

Immer wieder müssen wir feststellen, dass sogar die hohe Grenze von manchem Versender umgangen wird und oftmals ein Gewicht von 000 angegeben wird, obwohl diese Pakete jenseits der 30 Kilo wiegen.

Man fragt sich, wie diese Pakete in den Kreislauf der Post gelangen?

Nachdem die Verantwortlichen bei der Ausweitung der Schwerarbeiterregelung für unsere Verbundzusteller versagt haben und keine gute Regelung zustande gebracht haben, fordern wir eine rigorose Gewichtsbeschränkung ein.

Die Gartengarnituren, Möbelstücke, Mülltonnen, Tierfuttersäcke und sonstige schwere unhandliche Pakete über den Gewichtsgrenzen müssen gestoppt werden!

Warum in den meisten Zustellbasen keine Waage vorhanden ist, um das auch überprüfen zu können ist für uns nicht verständlich!

 

 

 

Schutz des freien Sonntags! FCG bringt Antrag ein!

Der Sonntag, sollte so weit als möglich, der Tag für Familie, Freunde und Erholung sein.

Nach Vorbild des stationären Handels, braucht es für die Paketzustellung klare gesetzliche Zustellfenster, an die sich dann alle Anbieter am Markt halten müssen.

Nur so ist es offensichtlich möglich, einen ausreichenden Arbeitnehmer:innenschutz sicherzustellen.

Daher wurde ein entsprechender Antrag seitens der FCG- ÖAAB Fraktion der Arbeiterkammer Wien, am 13. November 2024 bei der Vollversammlung eingebracht!

Info vom heutigen Gipfelgespräch beim Postvorstand

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

heute fand ein Gipfelgespräch zwischen Generaldirektor Walter Oblin, Generaldirektor Stellv. Peter Umundum, Personalchef Franz Nigl, Divsionsleiter Mattihas Hofmann, sowie Richard Köhler (fsg) und Andreas Schieder (FCG) statt.

Dabei wurde eine deutliche Verbesserung der Personalsituation eingefordert, weil diese derzeit in vielen Bereichen unerträglich ist.

Folgende Punkte wurden diskutiert bzw. vorgestellt:

  • Zuschuss Weihnachtsfeiern wird von 10 auf 20 Euro erhöht
  • Abgestelltes Paket wird von 0,8 auf 1 min erhöht
  • Zugestelltes Paket wird auf 1,6 min gelegt (keine Zustimmung)
  • Vorschlag für Paketstückgeld KV Neu im Nov und Dez. um 4 Cent zu erhöhen (in Summe 10 Cent)
  • XS-Basen werden S Basen in der Frage der Entlohnung gleichgestellt
  • Rund 10 Zustellbasen werden von Large auf Large plus erhöht (höheres Überstundenpauschale)

Mein Vorschlag das Ausbleibetaggeld auf  30 Euro pro Tag zu erhöhen würde 3,5 Mill. kosten und würde durch den Nettoeffekt den Kolleg:innen viel bringen. Darüber konnte noch kein Einvernehmen hergestellt werden, wird jedoch bei der nächsten Gehaltsverhandlung jedenfalls ein wesentlicher Punkt werden.

In der Frage der „Sonntagszustellung“ von Paketen wurde uns versichert, dass diese nicht mit dem bestehenden Personal durchgeführt wird. 

Es gibt jedoch Überlegungen, dazu ein „Schichtmodell“ in der Tochterfirma Post 108 zu entwickeln und dafür neue Mitarbeiter:innen einzustellen.

Für unsere Zusteller:innen in der Ist- Zeit, bleibt damit der Sonntag frei!

FCG, weil wir für Euch sind!