Die Pflöcke sind eingeschlagen, jetzt geht es um die Umsetzung

Durch den Beschluss im Aufsichtsrat sind die Weichen für eine mögliche positive Entwicklung im Filialnetz und für die Finanzberater gestellt worden.

Nun geht es darum die noch verbliebenen 258 Finanzberater für die schwierige aber auch interessante Herausforderung begeistern zu können. Dazu brauch es klare Richtlinien und Perspektiven.

In ersten Gesprächen mit dem Verantwortlichen konnte über folgende Punkte Übereinstimmung erzielt werden:

  • Alle Finanzberater werden in der Zukunft dringend für die Gewinnung der Kunden benötigt werden. Ihr Wissen ist in diesem Fall unbezahlbar!
  • Die Einstufung für alle Finanzberater wird PT 3/2 sein bzw. das finanzielle Äquivalent dazu!
  • Nach spätestens zwei Jahren wird es endlich eine Ernennung für alle Beamte oder Dauerverträge in dieser Höhe für alle Vertragsangestellten, Dienstordnungsangestellten oder KV-Neu Mitarbeiter geben.
  • Alle Finanzberater (für 50 Finanzberater gibt es die Vollkosten der Bank, für den Rest Provisionszahlungen) werden weiterhin Arbeitnehmer der Österreichischen Post AG bleiben.
  • Die neue Bank (vermutlicher Name: Post plus Bank) hat in einem Joint Venture auch die EDV für den gesamten Zahlungsverkehr zur Verfügung zu stellen. Dies bedeutet, dass wir auch weiterhin der Zahlungsverkehr des Bundes (immerhin 211 Mrd. Euro jährlich) über das Filialnetz abwickeln können. Dazu benötigen wir die Änderung des Postsparkassengesetztes. Erste Gespräche dazu gab es bereits von unserem Bundesvorsitzenden Manfred Wiedner mit dem zuständigen Finanzminister Herwig Löger.
  • Damit wäre auch die Rentenauszahlung für die nächsten Jahre über unser Zustellnetz gesichert. Arbeitsplätze und das Trinkgeld wären ebenfalls gesichert.

Dieses Projekt kann, wenn alle an einem Strang ziehen ein absolut erfolgreiches sein und nicht nur hochwertige Arbeitsplätze sichern, sondern auch der Österreichischen Post AG eine wichtige Säule für nicht unwesentliche Erträge sein.

Als Fraktion Christlicher Gewerkschafter stehen wir voll und ganz hinter diesem Geschäftsmodell.

Mit der Kraft deiner Stimme nächste Woche bei den Personalvertretungswahlen für die FCG, gibst du uns auch den Auftrag dieses Modell positiv vorantreiben zu können.

Es ist Zeit, denn wir wollen endlich,

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Aufsichtsrat der Post beschließt die Kooperation mit neuem Finanzpartner

Es war schon ein gewisser Druck notwendig um die Verhandlungen noch in die Gänge zu bringen. Aber es ist gelungen und nun geht es darum eine schlagkräftige Bank gemeinsam zu entwickeln und darüber hinaus den Zahlungsverkehr des Bundes und die Rentenauszahlungen wieder zur Post zu bekommen.

Der Bundesvorsitzende der FCG Manfred Wiedner hat in diesem Zusammenhang bereits Gespräche mit Finanzminister Löger geführt, damit auch alle rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um auch weiterhin flächendeckend für die Bevölkerung alle Serviceleistungen anbieten zu können.

Mit diesem Schritt gibt es jedenfalls die Chance ein attraktives Filialnetz mit hochwertigen Arbeitsplätzen, tollen Produkten und Serviceleistungen mit engagierten Mitarbeitern in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

Mit der Fraktion Christlicher Gewerkschafter:

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Manfred Wiedner vertritt als einziger Gewerkschafter aus Österreich die Anliegen der Post- und Telekombediensteten international

Diesmal ist es die Ausschusssitzung für Frauen und Soziales in Brüssel am 6. September 2018 in Brüssel. Bereits seit 18 Jahren agiert Manfred Wiedner erfolgreich in Brüssel als Präsident des europäischen Berufsrates für Post und Telekom.

Seit einem Jahr auch mit Sitz und Stimme im sektoralen Sozialdialog Post gemeinsam mit der Kommission und den Vertretern der Arbeitgeber.

Vor allem die Entwicklung in der Digitalisierung und die Auswirkungen auf die Post und Telekombediensteten sind ihm ein besonderes Anliegen.

Auch in Brüssel heißt es:

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Tagesordnung

MDE-Probleme, ein Ende ist in Sicht

Nachdem die Beschwerden über das neue MDE immer massiver wurden, ist nach der Intervention der FCG eine praxistaugliche Verbesserung absehbar. Nach neuerlichen Tests sollte das MDE demnächst ein problemloses Arbeiten ermöglichen. Dies wurde heute von einem für dieses Problem beauftragten Techniker in der Zustellbasis Tulln zugesagt und bestätigt.

Wir zeigen Probleme auf und bringen Lösungen.

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN

 

FCG Sommerfest ist restlos ausgebucht

Unser FCG Sommerfest am 24.8. im Wiener Prater platzt aus allen Nähten und ist bereits jetzt restlos ausgebucht. Es sind leider aus Kapazitätsgründen keine Anmeldungen mehr möglich.Wir sind mehr als überrascht, dass wir bereits 3 Wochen vorher ausgebucht sind.

Apropos Überraschung: Es hat sich auch unser beliebter Bundeskanzler Sebastian Kurz für unser Sommerfest als Stargast angesagt. Das wäre natürlich eine besondere Auszeichnung, wenn unser Kanzler trotz des EU-Ratsvorsitz Österreichs auf einen Kurzbesuch in der Postfamilie beim FCG Sommerfest vorbeikommen könnte.

Wir freuen uns schon alle auf ein stimmungsvolles Sommerfest unter Freunden im Wiener Prater.

 

4-Tage-Woche auch Thema in den Medien

Aufgrund vieler neuer Produkte im Unternehmen (wie den ECO Brief) und der Diskussion über die Arbeitszeitflexibilisierung, haben wir von der FCG versucht, dieses Thema wieder aufzurollen und seriös zu hinterfragen, ob dies eine Option für die Kollegenschaft wäre, um dann auch Gespräche mit dem Management zu suchen.

Wir haben daher auch vor einigen Wochen bereits über Monkey surface eine Umfrage in der Kollegenschaft gestartet, bei der mehr als 1000 Kolleginnen und Kollegen teilgenommen haben. Die Auswertung hat uns dann doch etwas überrascht, da es genau 50:50 ausgegangen ist. Und dies fast gleich bei den Beamten, den Vertragsbediensteten und auch zu unserer Überraschung bei den KV – Neu Kolleginnen und Kollegen.

Unserem Mitbewerber scheint durch unser Engagement für dieses Thema in Panik verfallen zu sein, und hat schon einen Tag nach unserer Umfrage noch eine Forderung mehr aufgestellt, die sofortige Einführung der 4-Tage-Woche.

Wir denken, dieses Thema kann durchaus für viele Kolleginnen und Kollegen interessant sein. Aber mit einem Alleingang, Schnellschuss und letztendlich einem Rohrkrepierer, wie bei der „Istzeit“, gibt es nur wieder viele Verlierer und nur einen Sieger, das Management. Jedenfalls ist es eine interessante Politik, wenn man gegen den freiwilligen 12-Stunden-Tag läuft, der auf keinen Postbediensteten zutrifft, aber einen Tag später die 4-Tage-Woche fordert. Ist da jemand nervös?

Wir als FCG werden seriös und nach der Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahl die Verhandlungen aufnehmen, wo zwei Punkte von vornherein unverrückbar sein werden:

  • Die absolute Freiwilligkeit
  • Die Sicherheit, dass die 4-Tage-Woche auch tatsächlich einen garantierten freien Tag zusätzlich bringt.

Denn wir werden es anders machen, die FCG wird es besser machen!

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

Post.sozial Packages

12 Stunden Tag

Nachdem durch die öffentliche Diskussion über den 12 Stunden Tag nach wie vor eine gewisse Verunsicherung in der Kollegenschaft gegeben ist, dürfen wir hier ein für alle Mal festhalten, dass die Änderung des Arbeitszeitgesetzes mit 1. September 2018 keinen einzigen Postler betrifft. ALLE  Postbediensteten sind laut Poststrukturgesetz vom Arbeitszeitgesetz ausgenommen. Dies hat heute anlässlich eines Dienststellenbesuches in 1140 Wien auch Personalchef Ing. Franz Nigl bestätigt!

Verwundert sind wir etwas darüber, dass Köstinger in diesem Zusammenhang trotz gesetzlich verankerter Freiwilligkeit den „STURZ DER REGIERUNG“ gefordert hat (was ihm sogar von einem FSGler eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft eingebrachte), wo doch zumindest kein einziger Postler betroffen ist.

Vielmehr sollte er endlich die von der FCG gewonnene bezahlte Pause umsetzen oder sich fragen warum er im Alleingang Betriebsvereinbarung für die „Istzeit“ unterschrieben hat, die 10.000 Zusteller bis zu 150 Stunden gratis arbeiten lässt. Und zwar völlig gratis! Ohne Grundlohn und ohne Zuschläge. Jeden Tag was Neues beim Management zu fordern, was nicht einmal im Promillesatz umgesetzt wird, bringt niemanden was. Wir wollen keine Wünsche lesen, wir wollen Taten und deren Umsetzung!

Das werden wir Christgewerkschafter in Zukunft besser machen!

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.