Europa beginnt Zuhaus

FCG Vorsitzender Manfred Wiedner kämpft beim CESI Kongress für europaweite Standards bei den Postdiensten!

Bei dem heute und morgen stattfindenden Kongress von CESI (44 Mitgliedsgewerkschaften und 8 Millionen Mitglieder) kämpft das Vorstandsmitglied und Präsident des Berufsrates für Post und Telekom, Manfred Wiedner einmal mehr um die Rechte der Post und Telekombediensteten in Europa.

Mittlerweile sind die Zustände auch im eigenen Land schon so dramatisch, dass es notwendig wird von Seite der europäischen Kommission klare Richtlinien für ganz Europa aufzustellen. 80 Wochenstunden und Sonntagsarbeit!? – hier bedarf es rascher neuer Regeln.

Die insgesamt 7 Anträge des europäischen Berufsrates für Post und Telekom befassen sich mit den Themen:

• EU Postdienste-Richtlinie
• Arbeitsbedingungen, Lohndumping, Diskriminierung und Ausbeutung
• Permanente Arbeitsüberlastung im Paketsektor
• Eindämmung von prekärer Beschäftigung
• Telearbeit/Homeoffice (Rechtsgrundlagen)
• Schutz der Gesundheit als oberstes Gebot!
• Sozialer sektoraler Dialog

Wir werden nicht müde werden, um Verbesserungen zu kämpfen und ein gewisser Druck aus Brüssel kann uns in diesem Zusammenhang auch in Österreich nicht schaden.
Über die weitere Entwicklung werden wir berichten.

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.
GEMEINSAM.MEHR ERREICHEN.

Zustellung am Limit

Zustellung unter Extrembedingungen

Wenn man sich derzeit in schneefreien Zonen wie in Wien aufhält, kann man sich kaum vorstellen, was unsere Kolleginnen und Kollegen in Oberkärnten und Osttirol derzeit mitmachen.

Schnee, Schnee und nochmal Schnee! Teilweise bis zu 2 Meter liegen hier und die Einsatzkräfte kämpfen gegen die Schneemassen und der drohenden Lawinengefahr. Viele Orte sind noch immer ohne Strom.

Zustellung am Limit für die Postkolleg*innen nicht nur vom Wetter her, sondern auch von den Paketmengen. Nicht alle Ortschaften und Gebiete konnten in den letzten Tagen erreicht werden und mit jedem Tag steigt auch der Paketberg. Vielleicht ist es auch dort möglich zu Notmaßnahmen in der Zustellung zu greifen und das Bundesheer zu aktivieren, wie dies im Verteilzentrum in Hagenbrunn nach massiven Covid 19- Fällen im Frühjahr der Fall war.

Wir hoffen das die guten FFP2 Masken wenigstens Entlastung beim versetzten Dienst bringen….

 

Früheren Dienstbeginn mit FFP2- Masken ermöglichen

FFP2 Masken müssen sofort an alle Briefträger verteilt werden!!

Es gibt zum Glück derzeit keine Engpässe bei der Lieferung von hochwertigen FFP2 Masken. Diese sind sofort anzukaufen und an die Zusteller zu verteilen. Damit muss genügend Schutz gewährleistet sein, um bei diesen nie enden wollenden Paketmengen endlich den versetzten Dienstbeginn massiv einzuschränken bzw. einzustellen. Müsste zumindest mit Beginn der nächsten Woche möglich sein.

Und wo sind die Betriebsmittel? Bereits beim 1. Lockdown gab es viel zu wenig Rollwagen und jetzt scheint das Management ganz überrascht, dass es schon wieder zu wenige gibt!

Warum der FSG Vorsitzende Helmut Köstinger gegenüber dem Management die Sonntagszustellung gefordert hat, bleibt uns unverständlich. Wir Christgewerkschafter*innen bleiben bei unseren klaren NEIN zur Sonntagszustellung – ob freiwillig – oder nicht!!! Nach einer 60 bis 70 Stundenwoche muss es einen Tag Erholung geben. Auch dies gehört zur Sorgfaltspflicht unseres Unternehmens.

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.
GEMEINSAM. MEHR ERREICHEN.

Tausende Zusteller*innen am Feiertag unterwegs

Am heutigen Feiertag sind in ganz Österreich tausende Zustellerinnen und Zusteller unterwegs, um den Menschen in diesem Land ihre Pakete auszuliefern. Die Mengen sind so enorm wie noch nie und die Grenzen des Verträglichen sind schon lange überschritten.

Unter diesem Gesichtspunkt kann man den FSG-Antrag auf Sonntagsschichten in der Zustellung nicht verstehen, auch wenn dieser freiwillig erfolgen sollte. Mittlerweile will auch das Unternehmen eine Betriebsvereinbarung für die Sonntagszustellung im Dezember.

Wir bleiben dabei- NEIN zur Sonntagsarbeit in der Zustellung, denn unsere Mitarbeiter*innen brauchen auch einmal Erholung.

Stattdessen soll doch die kontaktlose Zustellung der Pakete bei Sichtkontakt, sowie eine deutliche Reduzierung des gestaffelten Dienstbeginns umgesetzt werden. Das würde vielen Zusteller*innen helfen!

 

Postler helfen Postlern

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir wollen auch heuer wieder unsere Weihnachtsaktion „Postler helfen Postlern“ durchführen und in Not geratene Mitarbeiter*innen, die eine schwere Zeit durchmachen, unterstützen.

Ein Beispiel einer tragischen Situation:
Das Postler- Ehepaar, beide sind Zusteller und haben zwei Kinder und stehen finanziell unter Druck. Dann verstirbt auch noch der Mann ganz plötzlich.

Die Kollegin bleibt mit ihren zwei Kindern und vielen Sorgen alleine zurück.
Nur ein Fall bei dem die FCG helfen möchte. Hilf auch du bei der jährlichen FCG Weihnachtsaktion „Postler helfen Postlern“

Dazu haben wir unser Spenden Konto lautend auf FCG Zentralausschuss eingerichtet.

IBAN: AT86 6000 0000 9205 4222

Kennwort „Postler helfen Postlern“

Jeder Euro kommt zu 100% an!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

 

 

 

 

Ebitprämie bereits fixiert! Auszahlung mit Mai 2021

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

unten ersichtlich ist die heutige Nachricht aus der Unternehmenszentrale in der klargestellt wird, dass es auch eine Beteiligung am Unternehmenserfolg für das schwierige „Coronajahr“ 2020 geben wird.

Somit wird mit dem Maigehalt im nächsten Jahr bis 500 Euro ausbezahlt werden. Diese Zahlung ist unabhängig von der Coronaprämie, welche bereits angewiesen ist.

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

PS: Sollte tatsächlich die Strafe, welche die Datenschutzkommission der Post AG verhängt hat, nicht bezahlt werden müssen, weil sich die Post AG erfolgreich dagegen gerichtlich wehren konnte, fordern wir schon jetzt auch davon einen Anteil für die Mitarbeiter*innen ein, insbesondere wenn dadurch auch die Aktionäre über die Dividende profitieren. So könnten weitere 2 Millionen Euro direkt an die Kolleg*innen fließen.

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Mittelung des Betriebes:

500,- EURO EBIT-PRÄMIE FÜR 2020
SCHON VORAB FIXIERT

Trotz eines ausgesprochen schwierigen Jahres beabsichtigt die Österreichische Post weiterhin, ihre Mitarbeiter*innen für den Einsatz im jeweiligen Geschäftsjahr am Ergebnis des Unternehmens zu beteiligen – und das freiwillig – bereits zum 19. Mal im Jahr 2021 für das Geschäftsjahr 2020.

Als Folge unterschiedlicher Anfragen über die Personalvertretung, ob es für dieses Ausnahmejahr überhaupt eine EBIT-Prämie geben können wird, hat der Post-Vorstand den Beschluss zur EBIT-Prämie vorgezogen und in seiner jüngsten Vorstandssitzung diese für das Geschäftsjahr 2020 mit brutto 500,- Euro festgelegt. Uns war wichtig, die Anspruchsberechtigten*) der EBIT-Prämie, die im Jahr 2021 ausbezahlt werden wird, bereits heute über deren Höhe informieren zu können. Die Auszahlung erfolgt wie bisher nach der Hauptversammlung mit dem Maigehalt 2021.

Die EBIT-Prämie für das Geschäftsjahr 2020, auszuzahlen im Jahr 2021, steht in keinem Zusammenhang mit der Corona-Prämie in Höhe von ebenfalls bis zu 500,- Euro, die in den letzten Tagen im Dezember 2020 an die Mitarbeiter*innen und Führungskräfte im Post-Konzern zur Auszahlung gelangt ist.

*) Anspruchsberechtigt sind Mitarbeitende der Österreichischen Post AG, die im Kalenderjahr 2020 an mindestens 183 Kalendertagen ein aktives Dienstverhältnis hatten. Teilbeschäftigte Mitarbeitende erhalten einen entsprechend aliquotierten Betrag. Wenn für einzelne Mitarbeiter*innen Ausschlussgründe zum Tragen kommen, erfolgt keine Auszahlung. Beispielsweise bei einer Teilnahme an einem Prämiensystem (z.B. MbO-, Vertriebsprämie) für das Kalenderjahr 2020, bei Auflösung des Dienstverhältnisses durch Entlassung, Austritt ohne wichtigen Grund oder bei Einleitung eines Disziplinarverfahrens. Die Prämienauszahlung erfolgt freiwillig und ohne Rechtsanspruch für die Zukunft.

Paketrekord über 1 Million- wir brauchen mehr Personal

Mit einer Tagesmenge von 800.000 bis zu einer Million Pakete ist die Leistungsgrenze unserer Kolleginnen und Kollegen erreicht und überschritten.

Als FCG haben wir schon bei den Systemisierungen immer wieder eingebracht, dass die Rayone vor allem bei den Verbundzustellern zu groß sind.

Im September haben wir massiv auf mehr Personal in den Zustellbasen und den Verteilzentren und Güterbeförderung gedrängt.

Im November haben wir noch einmal 500 zusätzliche Verstärker eingefordert, um halbwegs über den Lockdown zu kommen.
Jetzt müssen unbedingt nochmals hunderte Frächter und Verstärker eingesetzt werden, um das Weihnachtsgeschäft zu schaffen. 

Ein früherer Dienstbeginn und eine Reduzierung des versetzten Dienstbeginns in Richtung Weihnachten muss gelingen!

 

Systemisierungsänderung Filialen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

neben den Themen des Vertriebskonzeptes der bank99 und der damit einhergehenden Verunsicherungen bei unseren Finanzberater*innen, plant das Management auch noch bei den Systemisierungen über weitere „Prognosetools“ Änderungen.

Am 2. Dez. hat der Zentralausschuss eine Verhandlungsgruppe dazu eingesetzt. Über die Gespräche werden wir laufend informieren!

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Auszug aus dem Email des Managements an den ZA:

Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

Wie bereits in mehreren Gesprächen angekündigt, beabsichtigen wir, in Zukunft die Systemisierung der Filialen mit einem Prognoseverfahren auf Basis des Personalbemessungsmodells SYS PS vorzunehmen.

Dazu möchten wir das Prognoseverfahren vorstellen und die Rahmenbedingungen unter denen wir das Prognoseverfahren zum Einsatz bringen werden erörtern und festlegen.

Unter Bedachtnahme auf die gemäß PBVG vorgesehenen Mitwirkungsrechte der Personalvertretung ersuchen wir um Einrichtung einer Arbeitsgruppe, um ehestmöglich die Gespräche über die geplanten Änderungen in der Systemisierung im Bereich Filialen aufnehmen zu können.

Wir ersuchen um ehestmögliche Bekanntgabe der Ansprechpartner und Mitglieder dieser Arbeitsgruppe der Personalvertretung.

Pläne der Distribution

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wie unten ersichtlich plant das Management eine Reihe von Änderungen und Veränderungen in der Distribution. Am 2. Dez. hat der Zentralausschuss eine Verhandlungsgruppe eingesetzt.

Bei diesen Gesprächen ist auch das Paketstückgeld für KV Neu Kolleg*innen auf der Tagesordnung!

GEMEINSAM. MEHR ERREICHEN.

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Auszug Email Management:

Wie bereits in mehreren Gesprächen angekündigt, beabsichtigen wir, folgende Änderungen in den grundsätzlichen Rahmenbedingungen im Bereich der Distribution vorzunehmen:

• Tätigkeitsbemessungssystem TBS
o Spezifizierung für die Rayonsbemessung in der Verbundzustellung
o Spezifizierung für die Rayonsbemessung in der Stadtzustellung
o Anpassung von Zeitwerten
• Umsetzung der mehrstufigen Systemisierung in der Zustellung – Variantenmodell
o Rahmenbedingungen
o Kriterien für die Variantenauswahl und -umsetzung
o Umsetzungsterminplan
• SUIT – Sortierung unterstützt durch IT
o Rahmenbedingungen für die Software unterstützte Verteilung von Paketen in Zustellbasen
o Umsetzungsterminplan
• Paketstückgeld für Mitarbeiter*innen die dem KVneu unterliegen
o Rahmenbedingungen

Unter Bedachtnahme auf die gemäß PBVG vorgesehenen Mitwirkungsrechte der Personalvertretung ersuchen wir um Einrichtung einer Arbeitsgruppe, um ehestmöglich die Gespräche über die geplanten Änderungen in der Distribution aufnehmen zu können.

Wir ersuchen um ehestmögliche Bekanntgabe der Ansprechpartner und Mitglieder dieser Arbeitsgruppe der Personalvertretung.

Videokonferenz mit den betroffenen Finanzberater*innen

Im Zuge der heutigen Zentralausschussitzung haben die Christgewerkschafter (FCG) unter anderem eine Videokonferenz zwischen dem bank99 Vorstand und den betroffenen Finanzberatern gefordert. Seit Jahren werden sie bzgl. Verwendung, Einstufung, Bezahlung oder der Übernahme von der bank99 hingehalten.

Nun scheinen alle Finanzberater*innen aus bilanztechnischen Überlegungen organisatorisch doch im Filialnetz der Post zu verbleiben. Und zwei Drittel (also ca. 100 Finanzberater) sollen wieder in den Schalterdienst integriert werden.

Sie haben es sich durch ihre großartigen Leistungen (ca. 60.000 Konten wurden seit April eröffnet) verdient, ihre Sorgen, Ängste und Vorstellungen endlich auch persönlich ganz direkt beim neuen Vorstand der bank99 zu deponieren.

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.
GEMEINSAM.MEHR ERREICHEN.