Wir bringen Wärme in die kalten Tage

Die derzeitige Kältewelle verlangt unseren Kolleginnen und Kollegen speziell im Zustelldienst alles ab. Die eisigen Temperaturen jenseits von -20 °C erschweren die Tätigkeiten unserer Zustellerinnen und Zusteller extrem und deshalb versuchen unsere Personalvertreter viel Wärme in die Dienststellen zu bringen. So geschehen zum Beispiel in der Zustellbasis 8330 Feldbach: Raimund Taschner vom Zentralausschuss und Christian Höllerbauer vom Personalausschuss informierten die emsigen Mitarbeiter mit entsprechender Herzenswärme und sachlicher Kompetenz.

Zusätzlich wurde auch wärmender Kaffee für die Kollegenschaft gesponsert!

Frauenpower aus dem Süden wurde 50

Wir gratulierten unserer Iris Trippold zum 50er! Sie hatte am Samstag ins schöne St. Andrä im Lavanttal geladen. Als Gratulanten stellten sich alle Mitstreiter der VPAs von Kärnten, der Vorsitzende des Personalausschusses Kurt Schumacher und natürlich auch die Kollegen Manfred Wiedner, Andreas Schieder und die Kollegin Maria Klima vom Zentralausschuss ein.

Kollege Wiedner betonte in seiner Rede, dass Iris eine der wenigen ist, die dem System der Post die Stirn geboten und das auch durchgezogen hat. Wurde sie doch als Angestellte wegen Bedarfsmangel und unter 50 Lebensjahren gekündigt. Es dauerte viele Gerichtsverhandlungen bis wir gemeinsam die Wiedereinstellung vor Gericht erwirken konnten. Umso überzeugter arbeitet unsere Iris jetzt in der Personalvertretung für Recht und Gerechtigkeit für alle Kolleginnen und Kollegen.

Liebe Iris, für die nächsten 50 Jahre wünschen wir dir viel Gesundheit, und dass du weiterhin so engagiert im Sinne der Kollegenschaft kämpfst. Ganz nach dem Motto der FCG:
GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Wiedner und Höllerbauer im VPA Bereich 8200 Gleisdorf

Am Dienstag, dem 20. Februar 2018 war der VPA Gleisdorf an der Reihe bei der C on Tour Kampagne. Der Winter hat die Zustellbasis in ein weißes Kleid gehüllt. Wäre ja fast romantisch, wenn da nicht die Probleme mit den nicht vorhandenen oder falschen Schneeketten für unsere Zustellfahrzeuge gewesen wären.

Überraschenderweise war die Stimmung, vielleicht auch wegen der FCG Jause, gar nicht so schlecht und dies, obwohl wieder einmal 3 Mitbesorgungen notwendig waren. Einige Probleme konnten direkt mit der zuständigen Gebietsleiterin auf kurzem Wege sehr konstruktiv geklärt werden. Aber letztendlich gibt es noch viel zu tun, denn die Probleme, die in Vorarlberg aufgezeigt wurden, sind im Grunde nur die Spitze des Eisberges. Die Freude über die € 75,- als Belohnung für die Wahl war eher verhalten, warten die Kolleginnen und Kollegen doch immer noch darauf, dass endlich der Deckel am Teilhaben am Unternehmenserfolg fallen sollte, was ca. € 400,- für alle MitarbeiterInnen bedeuten würde, sowie die Anrechnung der bezahlten Pause.

Der VPA Vorsitzende Johann Zengerer hatte an diesem Tag wenig Zeit, hat er doch für die Kolleginnen die Schneeketten montiert. Aufgrund der Verunsicherung durch die Rückgabe der Finanzberater an die Post, haben sich die Kollegen Wiedner und Höllerbauer auch ausreichend Zeit genommen, die Postfiliale Gleisdorf unter Leitung von Manfred Frank über den aktuellen Stand zu informieren.

Aber so viel Zeit war dann doch, dass die Erklärungen der Kandidaten aus dem VPA Gleisdorf für die FCG, bei der Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahl im September anzutreten, an Manfred Wiedner übergeben werden konnten.

Hunderte Kandidaten, welche sich  jetzt schon bereit erklärt haben für die FCG antreten zu wollen, werden in den nächsten Wochen für den jeweiligen Wahlkreis auf der Homepage abzurufen sein.

Wir wünschen allen weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Tätigkeit, denn es ist höchste Zeit,

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

 

Paket- und Gesamtzusteller verkommen zu Packeseln

Ja, wir freuen uns über das steigende Paketaufkommen! Ja, wir freuen uns über jeden einzelnen Arbeitsplatz in der Österreichischen Post AG. Jetzt ist es aber höchste Zeit, den geänderten Anforderungen endlich gerecht zu werden. Wir brauchen dringend neue Regelungen bei der Zustellung. Die „Chinapäckchen“, die mittlerweile kistenweise Großbriefe verursachen und die in keine Hausbrieffachanlage oder Landabgabekasten  passen, gehören entweder auf die Paketschiene oder umgehend mit der tatsächlich benötigten Zeit, auch als Arbeitszeit berücksichtigt.

Dadurch sind auch die MitarbeiterInnen in den Filialen betroffen, da die Postfilialen übergehen, denn mit so viel benachrichtigten Sendungen wurde einfach nicht kalkuliert. Es fehlt an Platz! In vielen Filialen herrscht hier schon Chaos, wo man nicht mehr unterscheiden kann, sind das Abholpakete oder aufgegebene Sendungen?

Durch das praktische E-Shopping, vor allem bei Amazon wird mehr angenommen. Und es wird fast alles bestellt. Seien es Autoreifen, Fernseher, bis hin zu Kästen und anderen Möbelstücken, transportieren wir immer mehr und immer unförmigere Sendungen. Dass mittlerweile auch Getränke bestellt werden, wurde uns von einem Filialleiter aus Graz bestätigt, der erst vor Kurzem einen 6er Pack Orangensaft, bestellt bei Amazon, ausgefolgt hat.

Es wird nicht ausreichen, die auch in Zukunft stark steigenden Postmengen in einem Zukunftsszenario für den Bau zusätzlich benötigter Verteilzentren abzubilden, es bedarf sofort einer Neuregelung und Anpassung der Arbeitszeiten und der Betriebsmittel. Einmal mehr verlangen wir auch die Umsetzung, der von der FCG gewonnenen 30- minütigen täglichen Pause für jede/n MitarbeiterIn als Arbeitszeit!

Gemeinsam – Neue Wege gehen

Denn bei 60% Fluktuation der neuen Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Zustellung, bereits im ersten Monat bei der Post, haben wir viele Abläufe umgehend zu ändern. Leider werden die Probleme an der Basis von allen Hierarchiestufen (und das sind immerhin sieben) so oft gefiltert, dass ganz oben beim Vorstand schon gar keine Probleme mehr bestehen.

Genussskitage in Mayrhofen

Informationsabend im VPA Köflach am 17. Februar 2018

Mehr als 80% aller Geladenen waren der Einladung der FCG-Vorsitzenden Martina Frühwirth zum Ripperlessen und den neuesten Informationen von Manfred Wiedner nach Mooskirchen gefolgt. Unterstützung kam von Seiten der Landes-FCG durch Max Anton Pacher und Martin Pieler.

Bei bester Stimmung wurden die betriebsdienstlichen Themen im Bereich der Zustellung ausführlich diskutiert. Etwas verhaltener war die Stimmung bei den Kolleginnen und Kollegen vom Schalter und bei den FinanzberaterInnen. Die Verunsicherung ist verständlich, da die betroffenen FinanzberaterInnen vor dem Beschluss des Aufsichtsrates Mitte März im Grunde nicht wissen, wie es wirklich weitergehen wird.

Die Aufsichtsräte in der FCG forcieren natürlich die Möglichkeit der Gründung einer eigenen Postbank, mit oder ohne Partner. Damit sich die Verunsicherung nicht noch erhöht, werden nicht auch wir in der Öffentlichkeit Kaffeesud lesen, sondern beraten gerne jede einzelne Betroffene und jeden einzelnen Betroffenen persönlich.