Stopp der Rayonsvergrößerung

In den letzten 2 Monaten fanden mehrere Gespräche und Verhandlungen mit dem Management zur Systemisierung im Variantenmodell für die Zustellung statt. Die Forderung der FCG war und ist verbesserte Zeitwerte für die Zustellung der Pakete im Verbund, sowie eine bessere Anrechnung der sogenannten LAK Kilometer sicherzustellen. Das Management will diese Zeitwerte nach wie vor nicht erhöhen, sondern argumentiert, dass die Verbesserung für die Mitarbeiter*innen im Variantenmodell zu finden sei.

Aber was ist das eigentlich?
Einfach erklärt werden bei dieser Berechnung der Anzahl der Arbeitsplätze drei unterschiedliche Mengenprofile erstellt und auf Basis dieser, drei unterschiedliche Rayonsgrößen fixiert (Okt bis Dez weniger Haushalte; Feb, Juli August deutlich mehr Abgabestellen und 6 Monate lang ein Durchschnitt von beiden).

Papier ist geduldig, wie sich das in Praxis auswirkt ist eine andere Frage. Daher soll zumindest endlich alles angerechnet werden, was tatsächlich da ist! Bei den „Großstücken“ müsste somit eine flächendeckende Zählung und Anerkennung erfolgen, da dies ein beträchtlicher Mehraufwand für unsere Kolleg*innen ist.

Auch die unterschiedliche Topographie, Wetter bzw. Schneelage in Österreich zeigt auf, dass da Zusatzanrechnungen nötig sind.

Die freiwilligen Sonderschichten am Sonntag, welche die Köstinger- FSG im Vorjahr gefordert hatte, lehnen wir auch weiterhin ab. Nun hat sich auch noch herausgestellt, dass diese Pakete, die von den Kolleg*innen am Sonntag zugestellt wurden, auch in der Systemisierung nicht mitgerechnet werden.

Auch die Herausrechnung der „Lockdown- Monate“ April und Mai 2020 wo die Briefmenge kurzfristig massiv nach unten ging, wurde bisher abgelehnt.
Das führt dazu, dass sogar in einigen Basen mit Verbundzustellung ein Minus in der Durchschnittsvariante herauskommt!
Wir wollen eine faire Berechnung und einen Stopp der Rayonsvergrößerung, sowie die Umsetzung des Paketstückgeldes für alle!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.