100% Tag heute – Paketflut morgen

Der Osterstress in der Zustellung geht nahtlos weiter, da bereits der erste Tag nach den Feiertagen mit einem mehr als 100% Tag durch ein „Sonderkuvert“ begann.

Es ist nicht einzusehen, dass es dafür keine zusätzlich Abgeltung gibt, zumal diese Tage kaum in den Systemisierungen berücksichtigt sind.

Viele Kolleg*innen wundern sich nur mehr über die Mehrheitsfraktion fsg, die vieles geschehen lässt. Immerhin wurde von ihnen eine Tafel Schokolade gefordert (believe or not).

Aufgrund der deutschen Feiertagsregelungen ist ab Mittwoch mit einer riesigen Paketmenge zu rechnen. Hier haben wir rechtzeitig Verstärker eingefordert, die jedoch nur teilweise zugesagt wurden.

Bei der Sitzung am 8. April werden nochmal eine Abgeltung für den 100% Tag verlangen!

GEMEINSAM. MEHR ERREICHEN.

 

 

Westbahn. Betriebsrat wechselte zur FCG

Der Kurier berichtete über die Enttäuschung des Betriebsrates über die VIDA und den Wechsel zur FCG:

Erschwerte Bedingungen in Liezen

Von Frühlingsbeginn wie es die „Wien- Manager“ momentan erleben, können unsere Kolleginnen und Kollegen in Liezen nur träumen.

Der lange Winter macht in vielen Gebieten in Österreich die Zustellung zur täglichen Herausforderung. Daher fordern wir als FCG schon sehr lange, eine bessere Berücksichtigung der Topographie und der Wetterlage auch bei den Systemisierungen. Die steigenden Paketmengen sind bei diesen Witterungsverhältnissen noch schwieriger zu bewältigen und bringen unsere Mitarbeiter*innen an die Leistungsgrenze.

Wo bleibt da die Schwerarbeiterregelung und das Stückgeld für alle, fragen sich viele Kolleg*innen zu recht.

Beides wollen wir als FCG für unsere Mitarbeiter*innen durchbringen und erreichen!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Frauen in der Personalvertretung

Am Weltfrauentag sollte sich auch die Personalvertretung in der Post die Frage stellen, ob nicht deutlich mehr möglich wäre.

Wie sieht es vor der eigenen Tür aus?

Obwohl die FSG im Zentralausschuss über 5 Mitglieder verfügt sind dort nur männliche Beamte zu finden.

Nur die FCG- Christgewerkschafter*innen im Zentralausschuss legen auf eine gleichmäßige Verteilung von Beamten und Angestellten, sowie einer Frauenvertreterin großen Wert. 

Daher ist es für uns selbstverständlich die 2 Sitze im Aufsichtsrat der Post mit einem Mann und einer Frau zu besetzen. 

Die FSG Fraktion hat auch hier wieder nur 2 Männer nominiert und damit auch dort auf die Nominierung einer Frau verzichtet.

Taten sagen mehr als Worte!

Gleichberechtigung- Gleichbehandlung- gleiche Bezahlung und Chancengleichheit sollen keine leeren Phrasen sein!

 

 

 

Verunsicherung bei Finanzberater*innen

Videocall zwischen Management und den Finanzberatern bringt große Verunsicherung!

Leider hatte diese Veranstaltung nicht den erwünschten Erfolg gebracht, sondern es sind mehr Fragen entstanden, als beantwortet wurden. Nach Rücksprache von Manfred Wiedner mit Personalchef Franz Nigl konnte einiges an Licht ins Dunkel gebracht werden.

Wenn es also auch noch offene Fragen zu einer möglichen unterwertigen Verwendung, Versetzung oder der Bezahlung von Reisegebühren gibt, bitte kontaktiere deine/n Personalvertreter*in.

Unsere Empfehlung ist es jedenfalls erst dann etwas zu unterschreiben, wenn über alle offenen Fragen Rechtssicherheit besteht.

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.
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ORF Bericht: Onlinehändler sollen für Zusteller haften

Ein interessanter ORF- Bericht:

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Onlinehändler sollen für Zusteller haften

Knapp 1.000 Rechtsverstöße hat die Finanzpolizei bei der Razzia im Vorjahr beim Versandhändler Amazon festgestellt. Doch für keinen einzigen haftet das Unternehmen, bestraft wurden nur Subfirmen. Gewerkschaft und Frächtervertreter fordern eine Auftraggeberhaftung.

Bestraft wurden ausschließlich Subfirmen. Denn auch wenn der Onlinehandel boomt, die Zustellung der Pakete lagern große Versandhändler meist an Frächter aus. Diese geben die Aufträge dann weiter und diese abermals weiter. Am Ende stehen nicht selten Einpersonenunternehmen, die zwar mit Autos und nach Dienstplänen der großen Logistiker fahren, aber ohne Kollektivvertrag und Arbeitszeitbeschränkung.

Gewerkschaft: „Das ist menschenverachtend“

„Das sind Leute, die 16 Stunden hinter dem Lenkrad sitzen und Pakete ausführen. Die kommen zu gar nichts mehr, haben aber das komplette Risiko und müssen weiterfahren, weiterfahren, weiterfahren“, kritisiert der Landesvorsitzende der Gewerkschaft vida, Horst Pammer: „Das ist menschenverachtend“, so seine Bilanz. Doch dagegen wehren können sich die Fahrer, die auf den Job meist angewiesen sind, nicht. „Wenn der einmal aufmuckt, bekommt er die Pakete nicht mehr zum Ausführen, und dann steht der nächste da.“

Die Versandhändler würden dafür aber keinerlei Verantwortung übernehmen, klagt Pammer: „All diese Verfehlungen, die in der Zwischenzeit passieren, gehen sie nichts mehr an, weil sie das Risiko und die Verantwortung weitergegeben haben.“ Das Problem betreffe Pammer zufolge die gesamte Branche.

Prekäre Arbeitsverhältnisse

Das bestätigt auch die Spartenobfrau für Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Niederösterreich, Beate Färber-Venz, die ebenfalls Handlungsbedarf sieht: „Wir müssen schauen, dass wir uns auch dem letzten Glied in der Kette fair gegenüber verhalten. Wir können es nicht zulassen, dass die Großen immer größer werden und dass das zulasten des Lieferfahrers geht.“ Denn derzeit seien prekäre Arbeitsverhältnisse an der Tagesordnung. Viele würden sich darauf verlassen, „dass sich der Auftraggeber ordnungsgemäß verhält“, erklärt Färber-Venz.

Mehr Kontrollen gefordert

Auch Färber-Fenz sieht die Auftraggeber in der Pflicht: „So wie sich große Unternehmen um ihre Dienstnehmer kümmern, haben wir hier eine ähnliche Situation. Ich glaube auch, dass es in der Verantwortung des Auftraggebers liegt, dass die Rahmenbedingungen gut eingehalten werden können.“ Ein Beispiel dafür sind die Arbeitszeiten, weshalb Färber-Venz und Pammer auch verpflichtende Fahrtenschreiber wie bei Lkw-Fa

 

Mehr Wertschätzung im Filialnetz

Viele Kolleginnen und Kollegen klagen über den derzeitigen Verkaufsdruck im Filialnetz im Zusammenhang mit dem Abschluss von Konten für die bank99 und des Energiekostenrechners. Teilweise wird auch noch „Mysteryshopping“- von Vorgesetzten betrieben. Auch das Arbeiten mit der FPP2 Maske erschwert die Situation enorm.

Auch wenn pro Transaktion jetzt zusätzlich 10 Sekunden für einen „Ansprechsatz“ zum Konto gerechnet werden, hilft das den Kolleginnen und Kollegen derzeit wenig.

Wir schlagen daher vor, dass einmal die Verkaufsleiter die Druck aufbauen beweisen wie es geht, indem sie sich selbst in die Filialen stellen und Kontoabschlüsse machen.

Nur wer mit guten Beispiel voran geht, dem werden die Menschen auch folgen!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Stopp der Rayonsvergrößerung

In den letzten 2 Monaten fanden mehrere Gespräche und Verhandlungen mit dem Management zur Systemisierung im Variantenmodell für die Zustellung statt. Die Forderung der FCG war und ist verbesserte Zeitwerte für die Zustellung der Pakete im Verbund, sowie eine bessere Anrechnung der sogenannten LAK Kilometer sicherzustellen. Das Management will diese Zeitwerte nach wie vor nicht erhöhen, sondern argumentiert, dass die Verbesserung für die Mitarbeiter*innen im Variantenmodell zu finden sei.

Aber was ist das eigentlich?
Einfach erklärt werden bei dieser Berechnung der Anzahl der Arbeitsplätze drei unterschiedliche Mengenprofile erstellt und auf Basis dieser, drei unterschiedliche Rayonsgrößen fixiert (Okt bis Dez weniger Haushalte; Feb, Juli August deutlich mehr Abgabestellen und 6 Monate lang ein Durchschnitt von beiden).

Papier ist geduldig, wie sich das in Praxis auswirkt ist eine andere Frage. Daher soll zumindest endlich alles angerechnet werden, was tatsächlich da ist! Bei den „Großstücken“ müsste somit eine flächendeckende Zählung und Anerkennung erfolgen, da dies ein beträchtlicher Mehraufwand für unsere Kolleg*innen ist.

Auch die unterschiedliche Topographie, Wetter bzw. Schneelage in Österreich zeigt auf, dass da Zusatzanrechnungen nötig sind.

Die freiwilligen Sonderschichten am Sonntag, welche die Köstinger- FSG im Vorjahr gefordert hatte, lehnen wir auch weiterhin ab. Nun hat sich auch noch herausgestellt, dass diese Pakete, die von den Kolleg*innen am Sonntag zugestellt wurden, auch in der Systemisierung nicht mitgerechnet werden.

Auch die Herausrechnung der „Lockdown- Monate“ April und Mai 2020 wo die Briefmenge kurzfristig massiv nach unten ging, wurde bisher abgelehnt.
Das führt dazu, dass sogar in einigen Basen mit Verbundzustellung ein Minus in der Durchschnittsvariante herauskommt!
Wir wollen eine faire Berechnung und einen Stopp der Rayonsvergrößerung, sowie die Umsetzung des Paketstückgeldes für alle!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Heute vor 138 Jahren

Am 12. Jänner 1883 wurde das „k.k. Postsparkassen-Amt“ eröffnet und Georg Coch mit der Leitung betraut. Der Erfolg der neugegründeten Postsparkasse war überwältigend, binnen sieben Wochen waren bereits 200.000 Konten eingerichtet. Dieser Erfolg stärkte Cochs Position, rief aber auch seine Gegner auf den Plan.

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Mittlerweile hat die Post eine eigene Bank gegründet, da die Zusammenarbeit mit der Bawag/PSK beendet wurde. Offenbar hat der neue Vorstand der bank99 nicht allzu großes Interesse mit wesentlichen Gruppen in der Postpersonalvertretung zusammenzuarbeiten, da hier keine Gespräche gesucht werden.

Ob das ein Erfolgsrezept ist, bleibt zu bezweifeln….

Denn nur gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein guter Weg möglich!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

FCG kritisiert 100% Tag

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am 4. Jänner soll bereits der erste 100% Tag im neuen Jahr 2021 sein.

Die Kolleginnen und Kollegen kritisieren sehr oft, dass die Rayone vor allem im Verbund kaum mehr bewältigbar sind. Wenn dann auch noch ein 100% Werbungstag angeordnet wird, trifft das doppelt zu.
Wir wollen das wenigstens diese Mehrbelastung als Überstunden abgegolten wird und nicht im Korridor verschwindet. 

Wer tatsächlich diesen 100% Tag mitten im Lockdown verlangt hat, bleibt für uns ein Rätsel…