Entlohnung der neuen FilialleiterInnen überfällig

Eigentlich sollte ein Betrieb die innerbetriebliche Karriere fördern, weil das nachweislich auch zu einer deutlich besseren Mitarbeiterzufriedenheit führt. Das wirkt sich in weiterer Folge auch positiv auf die Leistungen aus.

Aus diesem Grund haben wir das ganze Jahr über eine verbesserte Regelung bei der Bezahlung der Filialleiterinnen und Filialleiter, die dem KV unterliegen eingefordert. Auch der Generaldirektor wurde mehrmals mit dieser Forderung konfrontiert und hat dazu auch positiv reagiert.
Allerdings wurden wir mit der Umsetzung immer wieder vertröstet und viele Kolleginnen und Kollegen warten immer noch auf die verbesserte Entlohnung.

Viele wollen daher die Funktion des Filialleiters auch nicht mehr machen, da die Verantwortung nicht ausreichend abgegolten wird.

Da eine Regelung bereits mit Ende des dritten Quartals in Aussicht gestellte wurde und wir bald Weihnahten haben, hat der Vorsitzende der FCG, Manfred Wiedner sich nochmals direkt an den Generaldirektor gewendet.

Sobald ein Ergebnis vorliegt werden wir in gewohnter Weise informieren!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Millionen von Paketen zusätzlich

Natürlich ist es erfreulich, wenn wir Arbeit in diesen Mengen auch in Zukunft über die Postschiene verteilen und zustellen können. Als Christgewerkschafter hoffen wir nur, dass die Kolleginnen und Kollegen damit nicht überfordert werden. Schon jetzt ist es oft schwierig, besonders vor Weihnachten, die Mengen überhaupt noch lagern, aufteilen bzw. zustellen zu können.

Bei aller Euphorie fordern wir das Management auf, uns einen klaren Plan vorzulegen, wie diese riesigen Mengen in Zukunft abgearbeitet werden sollen.

Wir Christgewerkschafter sind bereit dieses Projekt positiv zu begleiten, denn wir wollen auch in Zukunft,

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Geplatzter Bankendeal- Wie geht es nun weiter?

Hunderte verunsicherte MitarbeiterInnen haben uns in den letzten 2 Tagen zur gescheiterten Bank-Kooperation mit der Fin-Tech-Gruppe kontaktiert. Die berechtigten Hauptfragen haben dabei gelautet:

Wie hat diese Vereinbarung noch scheitern können?

Warum wird über die wahren Hintergründe geschwiegen?

Wie geht es nun mit dem Filialnetz weiter?

Die Kolleginnen und Kollegen im Filialnetz, speziell unsere FinanzberaterInnen, wollen keine leeren Versprechungen mehr vom Management hören, sondern wollen konkrete Taten und Fakten. Die Sorgen unserer Mitarbeiter um die Arbeitsplätze in den Postfilialen werden immer größer. Wir brauchen nun konkrete und rasche Lösungen, da wir in einem Jahr endgültig ohne BAWAG/PSK als Bankpartner dastehen werden.

Wir benötigen auch rasch entsprechende Arbeitsplatzperspektiven und auch Sozialpläne mit attraktiven Vorruhestandsmodellen für unsere betroffenen Kolleginnen und Kollegen.

TATEN STATT WORTE sind mehr als gefragt!

Gute Beziehung zur Regierung verhindert massive Verschlechterungen

Die Post AG ist an Reformminister Moser herangetreten um massive rechtliche Verschlechterungen für die Kollegenschaft zu verhindern. So sollte zum Beispiel das Postbetriebsverfassungsgesetz gänzlich gestrichen, oder der mögliche Zuteilungszeitraum von 90 auf 180 Tage pro Kalenderjahr ausgeweitet werden.

Den guten Beziehungen unseres Bundesvorsitzenden Manfred Wiedner zu Reformminister Moser ist es zu danken, dass diese Bemühungen des Managements bereits im Keim erstickt werden konnten.

Weil nur die FCG mit den Mächtigen dieses Staates verhandeln kann, mit der FCG Liste 2

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Volksverhetzung

Eine Anzeige gegen FSG Vorsitzenden Helmut Köstinger wegen Volksverhetzung wurde bei der Staatsanwaltschaft eingebracht, diese ermittelt nun. Ist er rücktrittsreif?

Kronen Zeitung Artikel

 

 

Quelle des Bildmaterials von der Kronen Zeitung

Die zwei Gesichter des Postgewerkschafters Köstinger

Gesicht eins:

Die Aussage von Köstinger im Zusammenhang mit dem freiwilligen 12 Stunden Tag, die Regierung stürzen zu wollen, von dem sich anständige Gewerkschafter aller ideologischer Richtungen natürlich sofort distanziert haben, ist für alle Staatsbürger in unserem Rechtsstaat und unserer Demokratie eine unglaubliche Entgleisung. Hier mussten wir leider erkennen, wie weit links-linker Fanatismus führen kann. Es geht ihm anscheinend nicht um den Einzelnen, um den Menschen, sondern nur um den Parteiapparat.

Gesicht zwei:

Köstinger, der seit 8 Jahren den Vorsitz der Postgewerkschaft innehat, trägt alle Sparmaßnahmen des Managements mit und hat damit bei der ständigen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen nichts unternommen. Die Streikanträge der FCG wurden jedes Mal mit der Mehrheit der roten Stimmen niedergestimmt. Der Antrag der FCG auf Umsetzung der bereits gewonnenen bezahlten Pause und Einführung der 37,5 Stunden Woche,  hat er ebenfalls mit FSG Mehrheit im Präsidium der Postgewerkschaft verhindert. Dass er die Betriebsvereinbarung „Istzeit“ unterschrieben hat, wo fast alle 10.000 Kolleginnen und Kollegen in der Zustellung 150 Überstunden ohne Bezahlung und natürlich auch ohne Zuschläge leisten müssen, ist nur ein Beweis dafür.

Es ist höchste Zeit für ein neues Gesicht in der Führung von Personalvertretung und Gewerkschaft, daher sollten wir

GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

Klarstellung

Liebe Freunde!

Grundsätzlich haben wir es nicht notwendig unsere Aussendungen zu rechtfertigen. Denn wir sind nicht jene Fraktion, die Unwahrheiten verbreitet. Leider sind immer wieder jene Dinge eingetreten, die wir der Kollegenschaft ehrlich dargelegt haben.

Das Thema „bezahlte Pause“ und der Verzicht von Köstinger durch seine Unterschrift bei der Betriebsvereinbarung Istzeit, beschäftigt uns mittlerweile 5 Jahre. Warum die Sozialdemokraten nach wie vor mit aller Kraft gegen die Einführung der 37,5 Stunden Woche vorgehen, ist wohl dem geschuldet, dass Köstinger diese mittlerweile vom Verwaltungsgerichtshof als rechtswidrig anerkannte Betriebsvereinbarung in seiner Selbstherrlichkeit im Alleingang unterschrieben hat.

Wir haben diese Pause rechtskräftig gewonnen und er versucht seit Jahren, die Umsetzung gemeinsam mit dem Management zu verhindern. Die vielen Anträge an die Arbeiterkammern haben daher nicht gefruchtet, weil die Arbeiterkammern mit der sozialdemokratischen Mehrheit ihrem Genossen Köstinger nicht in den Rücken fallen wollten. Und das alles auf Kosten der geschundenen PostlerInnen!!!

Umso überraschter waren wir (FCG), als wir beim Leitungsausschuss unserer GPF am 7. März 2018 von Koll. Strauhs, dem Bundesgeschäftsführer unserer Gewerkschaft aufgefordert wurden, Anträge an den alle fünf Jahre stattfindenden ÖGB Kongress zu stellen. Bis 31. März 2018 konnten diese Anträge eingebracht werden. (Köstinger hatte sich für diese Sitzung entschuldigt.) Wir haben diese Chance natürlich genutzt und schon am nächsten Tag, dem 8. März 2018 (siehe Anhang) diesen Antrag eingebracht. Wir haben diesen Antrag also mehr als zeitgerecht,  3 Wochen vorher eingebracht!!!

Koll. Wiedner wurde sogar vom Bundesgeschäftsführer angerufen, ob er den Antrag geringfügig ändern könnte, was Koll. Wiedner gerne zusagte. Anfang April hat Koll. Wiedner beim Bundesgeschäftsführer nachgefragt, ob alles mit dem Antrag in Ordnung gehen würde, worauf dieser erwiderte, dass er ihn zurückziehen müsse. (Alles im Mailverkehr ersichtlich.)

Nunmehr wurde dies zum Thema am 11. April 2018 bei der Präsidiumssitzung der GPF. Köstinger hat den Antrag gestellt, diesen Antrag von der GPF zurückzunehmen!!!
Die Sozialdemokraten haben einmal mehr gegen die Interessen der Kollegenschaft die FCG niedergestimmt.

Uns dann noch der Lüge zu bezichtigen, ist schon mehr als dreist.

Anschließend mit nicht rechtmäßig erworbenen und gesammelten Telefonnummern per SMS die Kolleginnen und Kollegen zu belügen und zu verunsichern, geht zu weit.
Wir werden daher auch gegen diese Vorgehensweise rechtliche Schritte unternehmen, damit die Belästigung in dieser Form ein Ende hat.

Wir haben uns lange überlegt, ob wir überhaupt auf dieses Hick Hack der Mehrheitsfraktion reagieren sollten, doch alle unsere Funktionärinnen und Funktionäre aber auch alle Kolleginnen und Kollegen haben das Recht die Wahrheit zu erfahren.

Sollten noch weitere Informationen benötigt werden, können wir diese gerne liefern.

Warum PersonalvertreterInnen und GewerkschafterInnen der FSG gegen eine Verbesserung der Arbeitssituation sind, können wir uns nicht erklären.

Es ist höchste Zeit,
GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

Das Team mit dem „C“ im ZA

 

Paket- und Gesamtzusteller verkommen zu Packeseln

Ja, wir freuen uns über das steigende Paketaufkommen! Ja, wir freuen uns über jeden einzelnen Arbeitsplatz in der Österreichischen Post AG. Jetzt ist es aber höchste Zeit, den geänderten Anforderungen endlich gerecht zu werden. Wir brauchen dringend neue Regelungen bei der Zustellung. Die „Chinapäckchen“, die mittlerweile kistenweise Großbriefe verursachen und die in keine Hausbrieffachanlage oder Landabgabekasten  passen, gehören entweder auf die Paketschiene oder umgehend mit der tatsächlich benötigten Zeit, auch als Arbeitszeit berücksichtigt.

Dadurch sind auch die MitarbeiterInnen in den Filialen betroffen, da die Postfilialen übergehen, denn mit so viel benachrichtigten Sendungen wurde einfach nicht kalkuliert. Es fehlt an Platz! In vielen Filialen herrscht hier schon Chaos, wo man nicht mehr unterscheiden kann, sind das Abholpakete oder aufgegebene Sendungen?

Durch das praktische E-Shopping, vor allem bei Amazon wird mehr angenommen. Und es wird fast alles bestellt. Seien es Autoreifen, Fernseher, bis hin zu Kästen und anderen Möbelstücken, transportieren wir immer mehr und immer unförmigere Sendungen. Dass mittlerweile auch Getränke bestellt werden, wurde uns von einem Filialleiter aus Graz bestätigt, der erst vor Kurzem einen 6er Pack Orangensaft, bestellt bei Amazon, ausgefolgt hat.

Es wird nicht ausreichen, die auch in Zukunft stark steigenden Postmengen in einem Zukunftsszenario für den Bau zusätzlich benötigter Verteilzentren abzubilden, es bedarf sofort einer Neuregelung und Anpassung der Arbeitszeiten und der Betriebsmittel. Einmal mehr verlangen wir auch die Umsetzung, der von der FCG gewonnenen 30- minütigen täglichen Pause für jede/n MitarbeiterIn als Arbeitszeit!

Gemeinsam – Neue Wege gehen

Denn bei 60% Fluktuation der neuen Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Zustellung, bereits im ersten Monat bei der Post, haben wir viele Abläufe umgehend zu ändern. Leider werden die Probleme an der Basis von allen Hierarchiestufen (und das sind immerhin sieben) so oft gefiltert, dass ganz oben beim Vorstand schon gar keine Probleme mehr bestehen.