Heute vor 138 Jahren

Am 12. Jänner 1883 wurde das „k.k. Postsparkassen-Amt“ eröffnet und Georg Coch mit der Leitung betraut. Der Erfolg der neugegründeten Postsparkasse war überwältigend, binnen sieben Wochen waren bereits 200.000 Konten eingerichtet. Dieser Erfolg stärkte Cochs Position, rief aber auch seine Gegner auf den Plan.

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Mittlerweile hat die Post eine eigene Bank gegründet, da die Zusammenarbeit mit der Bawag/PSK beendet wurde. Offenbar hat der neue Vorstand der bank99 nicht allzu großes Interesse mit wesentlichen Gruppen in der Postpersonalvertretung zusammenzuarbeiten, da hier keine Gespräche gesucht werden.

Ob das ein Erfolgsrezept ist, bleibt zu bezweifeln….

Denn nur gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein guter Weg möglich!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

FCG kritisiert 100% Tag

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

am 4. Jänner soll bereits der erste 100% Tag im neuen Jahr 2021 sein.

Die Kolleginnen und Kollegen kritisieren sehr oft, dass die Rayone vor allem im Verbund kaum mehr bewältigbar sind. Wenn dann auch noch ein 100% Werbungstag angeordnet wird, trifft das doppelt zu.
Wir wollen das wenigstens diese Mehrbelastung als Überstunden abgegolten wird und nicht im Korridor verschwindet. 

Wer tatsächlich diesen 100% Tag mitten im Lockdown verlangt hat, bleibt für uns ein Rätsel…

 

 

Tausende Zusteller*innen am Feiertag unterwegs

Am heutigen Feiertag sind in ganz Österreich tausende Zustellerinnen und Zusteller unterwegs, um den Menschen in diesem Land ihre Pakete auszuliefern. Die Mengen sind so enorm wie noch nie und die Grenzen des Verträglichen sind schon lange überschritten.

Unter diesem Gesichtspunkt kann man den FSG-Antrag auf Sonntagsschichten in der Zustellung nicht verstehen, auch wenn dieser freiwillig erfolgen sollte. Mittlerweile will auch das Unternehmen eine Betriebsvereinbarung für die Sonntagszustellung im Dezember.

Wir bleiben dabei- NEIN zur Sonntagsarbeit in der Zustellung, denn unsere Mitarbeiter*innen brauchen auch einmal Erholung.

Stattdessen soll doch die kontaktlose Zustellung der Pakete bei Sichtkontakt, sowie eine deutliche Reduzierung des gestaffelten Dienstbeginns umgesetzt werden. Das würde vielen Zusteller*innen helfen!

 

Paketrekord über 1 Million- wir brauchen mehr Personal

Mit einer Tagesmenge von 800.000 bis zu einer Million Pakete ist die Leistungsgrenze unserer Kolleginnen und Kollegen erreicht und überschritten.

Als FCG haben wir schon bei den Systemisierungen immer wieder eingebracht, dass die Rayone vor allem bei den Verbundzustellern zu groß sind.

Im September haben wir massiv auf mehr Personal in den Zustellbasen und den Verteilzentren und Güterbeförderung gedrängt.

Im November haben wir noch einmal 500 zusätzliche Verstärker eingefordert, um halbwegs über den Lockdown zu kommen.
Jetzt müssen unbedingt nochmals hunderte Frächter und Verstärker eingesetzt werden, um das Weihnachtsgeschäft zu schaffen. 

Ein früherer Dienstbeginn und eine Reduzierung des versetzten Dienstbeginns in Richtung Weihnachten muss gelingen!

 

Terror in Wiener Innenstadt

Aufgrund des Anschlages in der Wiener Innenstadt herrscht tiefe Betroffenheit  in der gesamten Bevölkerung.

Im Innenstadtbereich haben heute viele Institutionen wie Banken, Versicherungen etc. geschlossen. Nach Rücksprache mit dem Management wird die Zustellung in 1010 Wien unter erhöhter Vorsicht durchgeführt, wobei im Zweifel auch die Zustellung ausfallen kann.

Die Postfilialen in der Wiener Innenstadt bleiben heute auch geschlossen. 

Das Management muss sich jetzt unbedingt sehr gut mit dem Innenministerium, sowie der Exekutive abstimmen, da die Zustellerinnen und Zusteller, sowie alle anderen Kolleg*innen im Kundendienst geschützt werden müssen.

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Laut ORF gab es in der Zwischenzeit mehrere Hausdurchsuchungen im „Umfeld des Täters,“ sowie einige Festnahmen.

Hilfe via Telefon:
Psychiatrische Soforthilfe für Wien: 01-31330
Notfallpsychologischer Dienst Österreich: 0699- 188 554 00

 

 

FCG Post fordert Pensionsanpassung über Inflation

Es ist ganz wesentlich, dass unsere Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand eine ordentliche Pensionserhöhung zum Erhalt der Kaufkraft erhalten.

Bundeskanzler Kurz hat bereits durchblicken lassen, dass die Bezieher kleiner Renten mit einem größeren Plus als den gesetzlich vorgesehenen 1,5 Prozent rechnen können.
Das ist aus unserer Sicht auch mehr als notwendig, da sich viele Produkte des täglichen Bedarfs mehr verteuern als die Inflation aussagt.

Wir haben in den Gesprächen mit den Verantwortlichen jedenfalls für eine höhere Pensionsanpassung für unsere Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand geworben!

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.
GEMEINSAM. MEHR ERREICHEN.

 

Bitte mehr Feingefühl

Grundsätzlich steht den Kolleginnen und Kollegen ab 30 Grad Celsius Mineralwasser zur Verfügung und das ist gut so.

Dennoch gibt es Vorgesetzte die wollen bei 29 Grad Celsius, drückender Schwüle und trotz Auszahlung kein Mineralwasser ausgeben bzw. besorgen. 

Die FCG wird sich daher dafür einsetzen, dass Mineralwasser bereits bei mehr als 25 Grad Celsius in Anspruch genommen werden kann.

Auch beim Thema Urlaubsvereinbarung und Zeitausgleich/Plusstunden/Minusstunden laden wir die Verantwortungsträger dazu ein, mehr Feingefühl walten zu lassen. Und wie der Name schon so schön sagt, es ist immer noch VEREINBARUNGSSACHE und kein Diktat.

 GEMEINSAM.NEUE WEGE GEHEN.

 

Petition für einen Corona-Tausender

Die Beschäftigten im Handel, in der Pflege, im Gesundheitsbereich, in der Produktion, auf den Baustellen, bei der Post, der A1 Telekom, im öffentlichen Verkehr, den Blaulichtorganisationen und viele mehr sind in diesen Zeiten besonders gefordert und leisten noch mehr als sonst.

UNTERSCHREIBE JETZT FÜR EINEN CORONA-TAUSENDER
Unterschreibe jetzt unsere Petition für einen Corona-Tausender für alle Beschäftigten, die aus dem Haus gehen, um das System am Laufen zu halten und sich und ihre Liebsten damit einem erhöhten Risiko aussetzen. Wir haben auf der Plattform „mein #aufstehn“ deshalb eine Petition gestartet: Alle Betroffenen sollen einen Corona-Tausender im Rahmen des Corona-Hilfspakets der Bundesregierung bekommen. Bitte hilf mit, die Regierung von diesem wichtigen Schritt zu überzeugen!

https://corona-tausender.oegb.at/

GEMEINSAM. NEUE WEGE GEHEN.

 

Schutz für FilialnetzmitarbeiterInnen dringend erforderlich

Schutzmaßnahmen wie „Plexiglas- Trennwände“ sind jetzt rasch und schnell in den Filialen zu installieren. Ähnliches wird ja auch in den Supermärkten wie z.B. bei HOFER in die Umsetzung gebracht. Desinfektionsmittel für Hände, sowie für Flächen und Tastaturen sollten hoffentlich doch bald an die Filialen ausgeliefert sein.  Nun sollen ja auch Sonderreinigungen der Schalter- Arbeitsplätze stattfinden.

Einmalhandschuhe für MitarbeiterInnen und Verhaltensregeln auch für Kunden könnten zu einer Verbesserung der derzeitigen Situation beitragen.

Arbeiterkammer und ÖGB: Hotline für arbeitsrechtliche Fragen 0800 20120080

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten, erkrankt zu sein, bleiben Sie zu Hause und wählen Sie bitte 1450

Sommerfahrplan im Winter

Das Thermometer ist in diesen Dezembertagen zwar in Richtung + 20°C geklettert, allerdings ist meteorologisch und wirtschaftlich gesehen baldiger Winterbeginn also die absolute Hochsaison in der Postzustellung.

In der Zustellbasis 8484 Unterpurkla läuft das mehrstufige Systemisierungsverfahren im Pilotversuch und so sollte auch jetzt an diesen Rekordzustelltagen vor Weihnachten eigentlich der Winterfahrplan mit kleineren Zustellrayonen gefahren werden.

Leider Fehlanzeige – Unsere MitarbeiterInnen müssen derzeit, aufgrund von Dienstzusammenziehungen,  mit dem Modus des Sommerfahrplanes mit größeren Rayonen „vorlieb“ nehmen.

Raimund Taschner vom Zentralausschuss hat der Zustellbasis 8484 Unterpurkla  einen morgendlichen Besuch abgestattet und wurde von den Kolleginnen und Kollegen auf diese Problematik im mehrstufigen Systemisierungsmodell hingewiesen.

Die Kolonnen an überfüllten Paketrollbehältern in den Zustellbasen verlangen unseren Mitarbeitern derzeit alles ab und ergo dessen sollte an diesen verkehrsstärksten Tagen des Jahres unbedingt der Winterfahrplan mit weniger „Haltestellen“ gefahren werden.